Mittwoch, 16. Januar 2019

Studien

Sprachnachrichten gelten als praktisch und persönlich

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Mehr als zwei Drittel der Messenger-Nutzer bewerten Sprachnachrichten als praktisch; Foto: YouGov

Mehr als zwei Drittel der deutschen Messenger-Nutzer (69 %) nutzen die Sprachnachrichten-Funktion zumindest selten. Davon finden wiederum 71 Prozent diese praktisch. Zudem geben 70 Prozent an, dass Sprachnachrichten hilfreich seien, um Missverständnisse zu vermeiden. Des Weiteren könne man sich über Sprachnachrichten besser ausdrücken (69 %). Drei von fünf (60 %) Nutzern sind der Meinung, dass Sprachnachrichten persönlicher sind als schriftliche Nachrichten. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov mit Sitz in Köln in Zusammenarbeit mit Statista, für die 2.035 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.

Gegenargumente: Zeitintensiv und aufdringlich

Das am meisten genannte Gegenargument der Befragten: "Wer Sprachnachrichten schickt, kann doch gleich anrufen", sagt mehr als die Hälfte (58 %) derer, die die Funktion bei ihrem Messenger kennen. 47 Prozent finden, Sprachnachrichten sind zeitlich aufwendig abzuhören. Auch werfen 44 Prozent den Versendern vor, Sprachnachrichten nur zu verschicken, weil sie sich gerne reden hören. Rund ein Drittel (35 %) empfindet Sprachnachrichten außerdem als aufdringlich. Die Aspekte Speicherplatz (37 %) und technische Umständlichkeit (30 %) stellen für die Befragten weniger häufig Nachteile von Sprachnachrichten dar. Trotzdem überwiegen die Vorteile der Sprachnachrichten für die Deutschen. Ein Grund, dass Sprachnachrichten nicht nur positiv eingeschätzt werden, ist deren Länge. Denn aus den Befragungsergebnissen unter den Nutzern geht hervor, dass ein Großteil (59 %) der Meinung ist, dass die Nachrichten nicht länger als eine Minute dauern sollten.

Sprachnachrichten werden eher privat genutzt

Besonders gerne werden Sprachnachrichten an näherstehende Personen wie Freunde (59 %) und Familie (55 %) versendet. Als Kommunikationsmittel im beruflichen Bereich sind Sprachnachrichten seltener im Einsatz. 17 Prozent der Befragten nutzen sie zur Absprache mit Kollegen, nur sechs Prozent versenden diese Nachrichten an Geschäftspartner und berufliche Kontakte.



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() 07.01.2019


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