Dienstag, 12. Dezember 2017

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Deutscher Alterspreis 2015: Sechs Nominierte zeigen, wie das Stadtleben altersfreundlicher werden kann

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Das Logo zum Projekt Mobia, das in den Jahren 2012 bis 2014 in Saarbrücken durchgeführt wurde. Es will nahtlose Mobilitätsketten zur Beseitigung, Umgehung und Überwindung von Barrieren schaffen

Sechs Initiativen sind für den mit insgesamt 120.000 Euro dotierten Deutschen Alterspreis 2015 nominiert. Gesucht wurden Initiativen, die zeigen, wie das Stadtleben altersfreundlicher werden kann oder wie ältere Menschen ihre Stadt engagiert und kreativ mitgestalten können. Vergeben wird der Preis von der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart.

Hintergrund für das Engagement der Robert Bosch Stiftung ist die demographische Entwicklung in Deutschland. Jeder dritte Einwohner wird im Jahr 2060 über 65 Jahre alt sein. Für Städte und Gemeinden ergeben sich daraus bereits heute große Herausforderungen, aber auch Chancen und Möglichkeiten. Das belegen die nominierten Projekte: Sie zeigen, wie Mobilitäts-, Versorgungs- und Freizeitangebote in der Stadt der Zukunft neu gedacht werden können.

"Der Deutsche Alterspreis macht gute Beispiele des Lebens im Alter bekannt und zeigt, wie engagiert und aktiv ältere Menschen sind, aber auch wie man sich mit und für ältere Menschen engagieren kann. Ich finde es wichtig, sichtbar zu machen, wie Engagement den Zusammenhalt der Generationen stärkt", sagt Familienministerin Manuela Schwesig, Schirmherrin des Deutschen Alterspreises.

Die Nominierten für den Deutschen Alterspreis (nach Städten) sind:

- Mobia - Mobil bis ins Alter Saarbahn GmbH, Saarbrücken

- Jugendzentrum für Senioren Kinder von gestern e.V., München

- Ich-Verein für soziales Engagement Thomas Henrich, Nürnberg/Fürth

- x-mal Mensch Stuhl - Fassaden-Inszenierung Angie Hiesl Produktion, Köln

- Magazin sechs+sechzig, Verein zur Förderung des Dialogs der Generationen, Nürnberg

- Griesheim - Die besitzbare Stadt, Griesheim

Der Hauptpreis und die beiden weiteren Preise werden am 24. November bei der Preisverleihung mit Familienministerin Manuela Schwesig in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung bekanntgegeben. Außerdem wird der undotierte Otto Mühlschlegel Preis vergeben, eine Auszeichnung für Initiativen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die durch ihre Arbeit in herausragender Weise zu einem positiven Altersbild in der Gesellschaft beitragen.



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() 07.10.2015


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