Donnerstag, 13. Dezember 2018

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Kunstsammlung NRW zeigt: Museen können Marke

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Kaufmännischer Direktor und Vorstand Stiftung Kunstsammlung NRW: Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld; Foto: Kunstsammlung NRW

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, als Stiftung privaten Rechts 1961 vom Land NRW gegründet und mit 11.500 m² Ausstellungsfläche auf drei Standorten (K20, K21 und F3) in Düsseldorf verteilt, stellt sich als eines der großen deutschen Museen für moderne und zeitgenössische Kunst den erforderlichen Veränderungen. In Zeiten knapper werdender Ressourcen rückt das Thema des nachhaltigen Wirtschaftens öffentlicher Institutionen vermehrt in den Fokus.

"Die seit 2009 bestehende Doppelspitze des Stiftungsvorstands - künstlerische Direktorin und kaufmännischer Direktor - ist Ausdruck des Bewusstseins, dass die Existenz wirtschaftlicher Fachkompetenz und einer Verwaltung, die wie ein unternehmerisch geprägtes Kompetenz- und Servicecenter funktioniert, zur größtmöglichen Sicherung künstlerischer Entfaltungsmöglichkeiten eines großen Kulturbetriebes vorteilhaft sind. Eines Betriebes, dessen Organisation und Funktionsweisen denen eines Unternehmens stark ähneln. Wenngleich nicht auf Gewinn ausgerichtet, müssen auch Bildungsinstitutionen heute als klassische Non-Profit-Organisationen ihre Unterscheidbarkeit und Einmaligkeit im Wettbewerb sicherstellen", so Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, Kaufmännischer Direktor und Vorstand Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

In der aktuellen Public Marketing-Ausgabe 10/2015 berichtet er in seinem Beitrag "Können Museen Marke?" über die Markenstrategie der Kunstsammlung NRW und weist daraufhin, dass die Grundvoraussetzung der erfolgreichen Markenstrategie auch im musealen Kontext auf konkreten Alleinstellungsmerkmale (USP) basiert. So schreibt er unter anderem über CI und Leitbild als Markenversprechen, über das Corporate Design und den partizipativen Bildungsansatz.

Das Museumshaus K20 in Düsseldorf; Copyright: Katja Illner



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() 14.10.2015


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