Donnerstag, 13. Dezember 2018

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"Städte als Marken 2" liefert Lösungsvorschläge für die Markenführung der Zukunft

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Das aktuelle Buch wird herausgegeben von Thorsten Kausch (ehem. Hamburg Marketing, jetzt freier Berater), Peter Pirck (Brandmeyer Markenberatung) und Peter Strahlendorf (New Business Verlag); Abb.: New Business Verlag

Mit den herkömmlichen Methoden und Ansätzen des Stadtmarketings dringen Städte im kommunikativen Wettbewerb immer weniger durch. Denn die Anforderungen und Rahmenbedingungen für erfolgreiches Stadtmarketing ändern sich deutlich schneller als die zuständigen Strukturen in den Städten und Kommunen. Die digitale Transformation und der demografische Wandel sind nur zwei von vielen Herausforderungen, denen sich Stadtmarketer bereits heute stellen müssen.

Lösungsvorschläge für die Markenführung der Zukunft werden nun in dem im New Business Verlag, Hamburg, erschienene Buch "Städte als Marken 2. Herausforderungen und Horizonte". skizziert. Autoren aus Stadtmarketing, Beratung, Wissenschaft und Politik liefern nicht nur Ideen und Erfahrungen, sondern auch ein konsistentes Programm für das Management. Viele nationale und internationale Fallbeispiele ergänzen die Beiträge, darunter sind Städte wie Amsterdam, Barcelona, Bielefeld, Dresden, Görlitz, Leipzig und Zürich.

Die 200 Seiten umfassende Publikation ergänzt das 2013 erschienene Buch "Städte als Marken. Strategie und Management", das erstmals eine umfassende Praxis-Grundlage für die Markenführung von Städten legte. Preis: 39,80 Euro.


Public Marketing sprach mit einem der drei Herausgeber, Thorsten Kausch, vormals Hamburg Marketing-Chef, nun als freier Berater tätig.

Public Marketing: Inwiefern ergänzt das aktuelle Buch, die im Jahr 2013 erschienene Publikation "Städte als Marken. Strategie und Management"?

Kausch: Das erste Buch verfolgte das Ziel, eine inhaltliche Grundlage für die Markenführung von Städten zu legen. Seitdem hat das Thema deutlich an Fahrt gewonnen und viele Städte haben es für sich aufgegriffen und verfolgen eigene Strategien. Das aktuelle Buch trägt dieser Entwicklung Rechnung und fügt dem Thema weitere Facetten hinzu, in dem es sich mit den aktuellen Herausforderungen im Stadtmarketing befasst und mögliche Lösungen aufzeigt.

Public Marketing: Angesichts der digitalen Transformation und des demografischen Wandels muss sich das Stadtmarketing verändern. Sie sprechen in diesem Zusammenhang davon, dass es als "Kurator der Identität" fungieren muss. Was verstehen Sie darunter?

Kausch: Der direkte Einfluss des Stadtmarketings auf die Wahrnehmung einer Stadt nimmt ab. Gründe dafür sind die begrenzten finanziellen Mittel in einer komplexen Werbewelt, die ein Durchdringen sehr erschweren, und die kaum mehr zu beeinflussenden Inhalte, die aus einer Stadt über die digitalen Kanäle in die Welt entsendet werden. Die Stadt als "House of Content" zu verstehen und die Akteure zu aktivieren und deren Geschichte in eine Gesamtgeschichte zu integrieren, ist die zukünftige Aufgabenstellung im Stadtmarketing. Dadurch erhält man glaubwürdigen Content und eine breite "gehebelte" Kommunikationswirkung für eine Stadt. Grundlage ist ein Verständnis für das komplexe Gebilde der jeweiligen Stadt und ihrer handelnden Akteure bzw. Institutionen. Diese ganzheitliche Denkweise erfordert sehr viel Netzwerkarbeit und das Zusammenführen von unterschiedlichen Akteuren – also das Kuratieren der Identität.

Public Marketing: Was zeichnet die Best Practice-Beispiele des Buches "Städte als Marken 2" aus?

Kausch: Im Stadtmarketing gibt es bekanntlich nicht DIE EINE Lösung. Es bedarf individueller Strategien, die sich aus der Identität und DNA einer jeden Stadt ergeben. Die Best-Practice-Beispiele zeigen diese Vielfalt von guten Lösungsansätzen. Dadurch werden Impulse gesetzt, die in anderen Städten jedoch in anderer Form zum Erfolg führen können.

Inhaltsverzeichnis, Leseproben und Bestellung zu "Städte als Marken 2" unter www.newbusinessverlag.de/public-marketing



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() 12.04.2017


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