Samstag, 14. Dezember 2019

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Studien

Werbespendings für touristische Zielgebiete steigen weiter an

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Von den 86 Millionen Euro entfallen fast die Hälfte auf das Ländermarketing in Deutschland; Foto: Research Tools

Von den 86 Millionen Euro entfallen fast die Hälfte auf das Ländermarketing in Deutschland; Foto: Research Tools

Im Zeitraum 2017/2018 betrugen die Werbeausgaben innerhalb Deutschlands für touristische Zielgebiete rund 86 Millionen Euro. Das geht aus der "Werbemarktanaylse Touristische Zielgebiete 2018" hervor, die von Research Tools, Esslingen am Neckar, unter 200 Anbietern im Fünf-Jahres-Vergleich durchgeführt wird. Demnach sind die Investitionen im Vergleich zu 2016/2017 (82 Mio. Euro) leicht gestiegen.

Etwas mehr als die Hälfte des Werbevolumens entfällt der Studie zufolge auf das Ländermarketing, touristische Regionen investieren 26 Millionen Euro. Klarer Wachstumsmarkt ist laut Research Tools das Stadtmarketing, denn die Werbeausgaben der Städte seien das vierte Jahr in Folge gestiegen. Zu den Topwerbern gehören Dresden, Düsseldorf und Hamburg mit jeweils mehr als 300.000 Euro.

Ausgabenranking mit Deutschland an der Spitze

Deutschland präsentiert sich dabei als die wichtigste Werbedestination, heißt es weiter in der Werbemarktanalyse. So geben Regionen, Städte und private Dienstleister in Deutschland mehr als 16 Millionen Euro für ihre Werbung aus. Darunter bilden die Regionen Allgäu, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern die Ausgabenspitze.

Auf Platz 2 des Ausgabenrankings folgt Österreich, das mit einem um zwölf Prozent verringerten Volumen nur knapp hinter Deutschland liegt. Weitere werbestarke europäische Destinationen sind Irland und Kroatien.

Außereuropäisch weist Israel mit einem zweistelligen Millionenbetrag die höchsten Werbeausgaben auf. Neben Japan finden sich mit Abu Dhabi und Ägypten zwei weitere Destinationen des Nahen Ostens unter den werbestarken Anbietern. Insgesamt investieren 13 Länder und Regionen mehr als eine Million Euro in die mediale Kommunikation, neun davon mit steigenden Ausgaben.



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(al) 17.08.2018


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