Mittwoch, 13. November 2019

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Studien

Deutsche Post Glücksatlas 2019: Hessen gewinnt, Niedersachsen/Nordsee schwächelt

%%%Deutsche Post Glücksatlas 2019: Hessen gewinnt, Niedersachsen/Nordsee schwächelt%%%


Die Lebenszufriedenheit der Deutschen ist auf einem Rekordhoch. Laut Deutsche Post Glücksatlas 2019 stieg der Wert um 0,09 Punkte auf 7,14 Punkte (Skala 0-10) an. Die Gründe dafür sind der anhaltend guten Stand bei der Beschäftigung, die niedrige Arbeitslosenrate, die weiterhin guten Lohnabschlüsse und die gute Gesundheitssituation der Bevölkerung. Ebenfalls erfreulich: Der Glücksabstand zwischen West- und Ostdeutschland verringerte sich wider auf 0,17 Punkte.

Das Ranking der 19 Regionen in Deutschland führt Schleswig-Holstein erneut an. Bereits seit 2013 steht das Bundesland an der Spitze. Der Wert der Lebenszufriedenheit liegt bei 7,44 Punkten. Auf Platz 2 folgt Hessen, das mit seinen 7,31 Punkten erstmals den zweiten Rang belegt. Es konnte Hamburg (7,27 Punkte) auf den dritten Platz verweisen. Ein schwaches Ergebnis lieferte die Region Niedersachsen/Nordsee ab. Mit 7,18 Punkten schaffte es die Region auf Rang elf (zuvor Rang neun). Schlusslicht ist mit 6,76 Punkten Brandenburg.

Schwerpunktthema "Gender Diversity"

Das diesjährige Schwerpunktthema lautet "Gender Diversity und Geschlechtergerechtigkeit". Der Glücksatlas verdeutlicht, dass das Arbeiten in diversen Teams sich für zwei Drittel der Beschäftigten positiv auf die eigene Arbeitszufriedenheit auswirkt. 27 Prozent der gemischten Teams sind sogar hochzufrieden mit der Arbeit.

Weiterhin finden 42 Prozent der Befragten, ein „ausgeglichenes Geschlechterverhältnis verbessere das Arbeitsklima“ und sorge für „mehr Kreativität“ (31 Prozent). Insgesamt lässt sich feststellen, dass Unternehmen, die dem Thema Geschlechtergerechtigkeit aufgeschlossen gegenüberstehen, die zufriedeneren Mitarbeiter arbeiten.

Auch nach Frauen in Führungspositionen wurde gefragt. Der Studie zufolge ist 67 Prozent der Beschäftigten das Geschlecht ihres Vorgesetzten/ ihrer Vorgesetzten egal. Lediglich 22 Prozent bevorzugen einen Mann als Chef und neun Prozent eine Frau. Immerhin 45 Prozent der Arbeitnehmerinnen und 50 Prozent der Arbeitnehmer meinen, dass ihrer Karriere nichts im Weg steht, wenn sie sich nur genügend anstrengen. Jedoch glauben ein Viertel der Frauen, sie hätten schlechtere Aufstiegschancen als ihre männlichen Kollegen. Bei den Männern behaupten dies umgekehrt nur 16 Prozent.



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(al) 07.11.2019


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