Prof. Michael Hoch zum Rektor des Jahres gekürt

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Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch ist Rektor des Jahres 2020; Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch ist Rektor des Jahres 2020; Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, erhält die Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres" des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). "Ich freue mich wirklich sehr über diese persönliche Auszeichnung und möchte mich vielmals bedanken. Das hier ausgedrückte Vertrauen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, allem voran der Forschenden und Lehrenden der Universität Bonn, gibt mir großen Rückenwind für meine Arbeit, um die Herausforderungen der Zukunft anzugehen", so Prof. Hoch. Ermittelt wurde der Preisträger in einer Online-Umfrage unter den fast 32.000 Mitgliedern des Verbandes.

Mit der Prädikatsnote 1,55 erzielte Prof. Hoch die Bestbewertung. Dem Biologen bescheinigten die meisten Befragten, "kooperativ, koproduktiv, kommunikativ, konsensual" zu agieren. Auf Platz zwei befindet sich Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim und Sieger des Jahres 2016, mit einer Note von 1,56. Auf Rang drei und vier liegen der Rektor der Universität Münster und Sieger des Jahres 2018, Professor Dr. Johannes Wessels, und der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Stefan Leible, mit einer Bewertung von 1,70 bzw. 1,89. Platz fünf geht an den Rektor der RWTH Aachen, Professor Dr. Ulrich Rüdiger, mit einer Note von 1,90.

Für das Rektorenranking wurden die Wissenschaftler*innen gefragt, inwieweit sie die jeweiligen Amtsinhabenden als geeignet zur Leitung der Hochschule ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von "ideale Besetzung" (Note 1) bis "denkbar schlechteste Besetzung" (Note 6) angeben. Das Ergebnis: Im Durchschnitt beurteilen knapp 70 Prozent der Befragten die eigene Hochschulleitung überwiegend positiv. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) sieht ihre jeweilige Führungspersönlichkeit sogar als "ideale Besetzung" an. In Bonn versahen sogar mehr als zwei Drittel der Befragten, nämlich 68,8 Prozent, Rektor Hoch mit dieser Spitzenbewertung.

Über alle Teilnehmenden gemittelt, erhielten die deutschen Hochschulspitzen die Durchschnittsnote "Befriedigend plus" (2,72). Auch wenn der diesjährigen Sieger Prof. Hoch nach dem Erfolg der Universität Bonn in der Exzellenzstrategie als "Exzellenzschmied" gefeiert werde, spiele in den meisten Bewertungen der Erfolg oder Misserfolg in dem Prestigewettbewerb keine aus-schlaggebende Rolle, so der DHV.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Leitungspersönlichkeiten, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 57 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift Forschung & Lehre“ zu finden und kann unter dem Link https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-dhv_2020.pdf abgerufen werden.

Der von Santander Universitäten im Rahmen der Kooperation mit dem DHV gestifteten Preis "Präsident/Rektor des Jahres" wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 6. April 2020 am Vorabend des 70. DHV-Tags in Berlin stattfinden wird. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll der Gewinner ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren.



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(yw) 10.02.2020


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