München unter Top 10 der mächtigsten Städte

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Die bayerische Landeshauptstadt München punktet weiter mit ihren Zukunftsaussichten: Im diesjährigen "Global Cities Outlook" schafft es die Metropole auf den achten Platz. Damit zählt die Stadt zu den zehn mächtigsten Städten weltweit. Seit 2008 zeichnet die internationale Unternehmensberatung A.T. Kearney mit dem Ranking ein Bild der einflussreichsten Metropolen der Welt. Untersucht wird dabei, wie schnell und gut Metropolen bei den Indikatoren Lebensqualität, Ökonomie, Innovation und Governance gegenüber den Top-Performern aufholen. Zusätzlich beleuchtet der "Global Cities Index" die gegenwärtige Leistung von 130 Städten in den Bereichen Wirtschaftsaktivitäten, Humankapital, Informationsaustausch, Kulturangebot und politisches Engagement.

Berlin auf Platz 14, Frankfurt und Düsseldorf im Mittelfeld

Für die Großstädte in Deutschland sieht A.T. Kearney stagnierende Trends. Lediglich Berlin kann im Langzeitvergleich seit 2012 sechs Plätze gut machen und liegt auf nun Platz 14 des "Gobal Cities Index" (mehr zu Berlin lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 6/2019 von PUBLIC MARKETING). Frankfurt verschlechtert sich um fünf Plätze auf Rang 28. Düsseldorf verharrt mit Platz 64 nur im Mittelfeld. Keine Veränderungen gab es an der Spitze des Index: Als die "mächtigste Stadt der Welt" gilt, wie schon im Vorjahr, New York, gefolgt von London und Paris.

Dr. Martin Eisenhut, Partner und Zentraleuropachef von A.T. Kearney, erläutert: "Berlin gewinnt weiter an internationaler Bedeutung, doch die Stadt muss ihre Rahmenbedingungen weiter verbessern. Gerade der Kampf um die internationalen Top-Talente wird für alle deutschen Städte immer härter. Sowohl der innereuropäische Städtewettbewerb als auch der globale werden sich weiter verschärfen und zu einer zentralen Standortfrage." Zwar sei die deutsche Provinz stark, aber es brauche städtische Leuchttürme: "Deutschlands Stärke ist sicher seine föderale Struktur. Trotzdem ist es auch für unser Land wichtig, mit der Strahlkraft attraktiver Städte international zu punkten und Investoren und Unternehmen anzulocken ", so Eisenhut.



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() 14.06.2019


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