Sonntag, 22. September 2019

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Sachsen schaltet Projektportal zur EU-Förderung frei

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Die Europawahl rückt näher und zahlreiche Kampagnen fordern dazu auf, an die Wahlurne zu gehen. Die Arbeit der EU können sie dabei nur bedingt transparent machen. Mehr Transparenz schafft nun ein neues Online-Portal des Freistaates Sachsen: Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger im Internet darüber informieren, welche Projekte in Sachsen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Über die neue Projektdatenbank können Details zu allen seit 2014 geförderten Projekten abgerufen werden. Außerdem sollen - über eine Kartenfunktion - die Projekte mit den wichtigsten Förderdetails auf einer Sachsenkarte angezeigt werden.

"Sachsen profitiert in hohem Maße von der EU-Förderung. Dies war und ist ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Entwicklung des Freistaates", sagt Staatskanzleichef und Europaminister Oliver Schenk. "Anhand der ganz konkreten Projekte wird anschaulich und deutlich, wie wichtig die Europäische Union für Sachsen ist. Für Sachsen ist und bleibt die EU-Strukturfondsförderung auch künftig ein entscheidender Impulsgeber für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung." Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, ergänzt: "Gute Lebensbedingungen für alle Europäer zu erreichen, ist ein wichtiges Ziel der EU. Dank der EU-Strukturfondsförderung ist es gelungen, gezielt in kluge Köpfe, innovative Prozesse und Produkte und damit in Sachsens Zukunftsfähigkeit zu investieren. Durch das Projektportal wird nicht nur die Menge an geförderten Vorhaben deutlich, sondern auch ihre Vielfalt."

Nach eignen Angaben hat der Freistaat Sachsen seit 1990 mehr als 20 Milliarden Euro an EU-Fördermitteln aus Brüssel erhalten, darunter 14 Milliarden aus den europäischen Strukturfonds - dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Allein in der Förderperiode 2014 – 2020 stehen aus den beiden Töpfen insgesamt ca. 2,8 Milliarden Euro zur Verfügung. Die EU-Mittel hätten maßgeblich zum wirtschaftlichen Neuanfang nach der Wiedervereinigung und zum erfolgreichen Aufholprozess der letzten Jahre beigetragen, so die Sächsische Staatskanzlei. Sachsen überzeugte zuletzt durch deutliches Wirtschaftswachstum und eine Zunahme der Beschäftigung.



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() 15.05.2019


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