Montag, 17. Juni 2019

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Studierende entwickeln Marketingkonzepte für Museum Ulm

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Aus der Praxis in die Praxis – unter diesem Motto haben die Hochschule Neu-Ulm und das Museum Ulm eine Kooperation gestartet, in deren Rahmen Studierende des Studiengangs Master of Advance Management Marketingkonzepte für das kunst- und kulturgeschichtliche Museum erarbeiteten. 22 Studierende entwickelten in sechs Gruppen innerhalb von drei Wochen unterschiedliche Ansätze und stellten ihre Ergebnisse Anfang Juni vor. Im Zentrum stand folgende Fragestellung: Wie kann das Museum Ulm für ein jüngeres Publikum und jüngere Zielgruppen attraktiv sein?

Zwei Konzepte wurden von Prof. Dr. Jens Pätzmann, der das Seminar betreut, und dem Museumsteam um Direktorin Dr. Stefanie Dathe ausgezeichnet: Im ersten Gewinnerkonzept fungiert das Museum als wilder Garten unter dem Titel "gARTen", bei dem Interessierte sich um einen Teilbereich kümmern können. Das Projekt solle laut Konzept über Instagram nach außen kommuniziert werden. Das zweite preisgekrönte Marketingkonzept sieht eine App vor, die ähnlich wie die Dating-Anwendung "Tinder" funktioniert: Sie soll Menschen mit gleichem Kunstgeschmack zusammenbringen.

Ob das Museum Ulm die Konzepte in Gänze umsetzt, steht noch nicht fest, wie ein Museumssprecher mitteilt. Da weder ein Kostenrahmen noch personelle Ressourcen vorgegeben waren, müsse die Einrichtung erst prüfen, inwieweit eine Realisierung möglich ist. Gefreut habe das Museumsteam aber, dass die Studierenden sehr kreative Konzepte entwickelt haben.

Die Studierenden aus den Gewinnergruppen wurden mit Gutscheinen für das Ulmer Kulturzentrum Roxy entlohnt.



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() 13.06.2019


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