Mittwoch, 13. November 2019

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UNESCO: Karlsruhe und Potsdam sind Creatives Cities

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Medienkunstwerk im Herzen der Stadt: Das Lichtkunstfestival "Schlosslichtspiele" zog bislang 1,7 Millionen Menschen nach Karlsruhe; Foto: Artis - Uli Deck

Medienkunstwerk im Herzen der Stadt: Das Lichtkunstfestival "Schlosslichtspiele" zog bislang 1,7 Millionen Menschen nach Karlsruhe; Foto: Artis - Uli Deck

Die UNESCO hat die deutschen Städte Karlsruhe und Potsdam in ihrem internationalen Netzwerk Creative Cities aufgenommen. Karlsruhe wird ausgezeichnet als "Stadt der Medienkunst", Potsdam erhält den Titel als “Stadt des Films“. Deutschland hat damit nun sechs Städte im UNESCO-Netzwerk. Als erste deutsche Stadt wurde 2005 Berlin in der Kategorie Design aufgenommen, im Jahr 2014 folgten Mannheim und Hannover in der Kategorie Musik und Heidelberg in der Kategorie Literatur.

"Ich gratuliere Potsdam und Karlsruhe zur verdienten Aufnahme in das UNESCO-Netzwerk der Creative Cities. Als 'Stadt der Medienkunst' verbindet Karlsruhe auf innovative Weise die Bereiche Digitalisierung und Kunst. Die Filmstadt Potsdam ist Vorreiter bei der Förderung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Film", sagt Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission.

Zum internationalen Netzwerk Creative Cities der UNESCO, das seit 2004 existiert, gehören nun insgesamt 246 Städte in den sieben Kategorien Film, Musik, Design, Gastronomie, Medienkunst, Handwerk und Literatur. Die Creative Cities verpflichten sich bei Aufnahme in das Netzwerk, ihr kreatives Potenzial nicht nur für die kulturelle, sondern auch für die sozio-ökonomische Entwicklung in den Städten einzusetzen und sich gegenseitig zu fördern. Ein wichtiges Anliegen des Netzwerkes sei der Ausbau des Programms im "Globalen Süden", insbesondere in Afrika, so die UNESCO.



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(al) 01.11.2019


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