Mittwoch, 13. November 2019

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Kunstprojekt "Berlin Handshape" soll offenen Austausch fördern

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Berliner Kunstprojekt lädt zu Begegnung und offenem Austausch ein; Foto: visitBerlin; Philip Koschel

Berliner Kunstprojekt lädt zu Begegnung und offenem Austausch ein; Foto: visitBerlin; Philip Koschel

VisitBerlin hat gemeinsam mit der Handshape Project GmbH, Berlin, das Kunstprojekt "Berlin Handshape" ins Leben gerufen. Im Rahmen dessen sollen individuelle Handabdrücke, die bei einem Handschlag entstehen, mit einem Stück Ton abgebildet werden. Ziel der Aktion, die im Vorfeld des 30-jährigen Mauerfalls stattfindet, ist, die Begegnungen und den Austausch von Menschen zu fördern, die sich bislang nicht kennen.

Die sogenannten Handshapes sind ab dem 5. November 2019 in einem Pavillon vor dem Dokumentationszentrum Gedenkstätte Berliner Mauer zu sehen. Interessierte können sich diese anschauen oder sich beim "Speed-Shaping" am 8. November 2019 mit einem eigenen Handshape verewigen. Geplant ist, dass insgesamt 10.957 Handabdrücke gesammelt werden. Das entspricht der Anzahl der Tage, die am 9. November 2019 seit dem Mauerfall vergangen sind.

Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin unterstreicht: "Das Projekt 'Berlin Handshape' ist unsere kollektive Erinnerung an 30 Jahre Mauerfall: Umarmungen und ein Händedruck zwischen auf wunderbare Weise verbundenen, zuvor wildfremden Menschen. Der Geist von damals tut der Welt auch heute gut." Meike Ziegler, Künstlerin und Geschäftsführerin der Handshape Projekt GmbH, fügt hinzu: "Mit dem gleichen Material, aus dem Mauern gebaut werden, bauen wir mit dem Projekt 'Berlin Handshape' Beziehungen auf."

Die Geschichten der Begegnungen und die Handshapes können auch online angesehen werden. Unterstützt wird das Projekt durch die Stiftung Berliner Mauer und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe



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(al) 05.11.2019


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