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Ekhof-Theater wird digital erfahrbar

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v.l.: Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch, der Landtagsabgeordnete Matthias Hey und Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee testen die VR-Brillen; Foto Stiftung Schloss Friedenstein Gotha / Christoph Streckhardt

v.l.: Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch, der Landtagsabgeordnete Matthias Hey und Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee testen die VR-Brillen; Foto Stiftung Schloss Friedenstein Gotha / Christoph Streckhardt

Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha will die historische Bühnentechnik des Ekhof-Theaters in einem multimedialen Projekt erlebbar machen. Unter dem Motto "Das Ekhof-Theater Gotha digital erleben" können die Besucher mittels Virtual-Reality-Brillen auf eine Zeitreise gehen und die 330 Jahre alte Bühnenmaschinerie bestaunen.

Geplant ist, dass sich der Besucher in der Anwendung in einem Probenalltag in der Zeit um 1775 befindet, wo er Conrad Ekhof, dem Vater der deutschen Schauspielkunst, begegnet und exemplarische Stücke aus Barock und Aufklärung anschaut. Auch Interaktivität wird eine Rolle bei der VR-Experience spielen: Der Besucher soll bei der Bühnenverwandlung aktiv werden und sich als Kulissenschieber versuchen.

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sagt: "Dieses Angebot ist derzeit in der deutschen Museumslandschaft einzigartig und zieht einmal mehr die Aufmerksamkeit auf dieses wunderbare alte Theater mit seiner noch original erhaltenen Bühnentechnik." Zudem stärke es die Attraktivität des "Barocken Universums Gotha" und erhöhe im Sinne der Landestourismusstrategie die Attraktivität einer wichtigen Kultureinrichtung Thüringens. Als weiteren Pluspunkt füge es sich ins touristische Themenjahr "Musikland Thüringen 2020" ein.

Die Kosten für das Projekt "Das Ekhof-Theater Gotha digital erleben" belaufen sich auf 250.000 Euro, wie es in einer Mitteilung heißt. Wirtschaftsminister Tiefensee gab nun bekannt, dass der Freistaat Thüringen das Vorhaben mit 192.000 Euro unterstützen wird.



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(al) 08.01.2020


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