Montag, 24. Februar 2020

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Franken Tourismus: steigende Übernachtungszahlen und Ausbau der digitalen Angebote

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, MdL, ist Vorsitzende des Tourismusverbandes Franken. Er zog am 10.02. Bilanz und gab einen Ausblick auf das Tourismusjahr 2020 ; Foto: Franken Tourismus

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, MdL, ist Vorsitzende des Tourismusverbandes Franken. Er zog am 10.02. Bilanz und gab einen Ausblick auf das Tourismusjahr 2020 ; Foto: Franken Tourismus

Franken Tourismus zieht eine sehr positive Jahresbilanz: Bereits zum siebten Mal in Folge toppte die fränkische Tourismusbilanz ihr Rekordergebnis aus dem Vorjahr. Auf der heutigen Jahrespressekonferenz präsentierte der Vorsitzende des Tourismusverbandes Franken, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, MdL nicht nur Zahlen, sondern auch die Jahreshöhepunkte 2020 sowie die Kommunikationsstrategie des Verbandes. Als einen Höhepunkt für das Jahr 2020 führte er den 300. Jahrestag der Grundsteinlegung der Würzburger Residenz (Unesco Weltkulturerbe) an. Deren Geburtstag wird im Mai mit einer Jubiläumswoche gefeiert.

23 Millionen Übernachtungen
Im Jahr 2019 stiegen die Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent auf knapp 23 Millionen. Mit den Ergebnissen aus den Mitgliedsorten in Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen, die zum Zeitpunkt des Pressegesprächs noch nicht vorlagen, rechnet Herrmann damit, "dass wir erneut die Marke von 25 Millionen Übernachtungen übertreffen werden". Auch in den fränkischen Feriengebieten lief es im vergangenen Jahr rund: Vor allem das Fichtelgebirge und der Frankenwald blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Übernachtungen im Fichtergebirge verzeichneten einen Anstieg um 3,9 Prozent, der Frankenwald sogar um 6,2 Prozent.

Städte- und Kultur-Tourismus weiter im Aufwind
Als "Zugpferd im fränkischen Tourismus" erweist sich laut Herrmann nach wie vor der Städte- und Kultur-Tourismus, was sich in der Bilanz der Arbeitsgemeinschaft "Die Fränkischen Städte" niederschlägt. So können die Städte Forchheim (+ 64,8 %), Kulmbach (+ 16,7 %), Fürth (+ 12,6 %) und Aschaffenburg (+ 10,4 %) bei den Übernachtungen überproportionale Zuwächse vorweisen.

Kommunikationsstrategie: Digitalisierung immer wichtiger
Diese positive Entwicklung des Tourismusgeschäfts basiert nach Aussage von Joachim Herrmann insbesondere auf der "stimmigen Kommunikationsstrategie des Verbandes". Sie konzentriert sich auf die Säulen "Qualität", "Destinations- und Themenmarketing" sowie "Jahresthemen".

Bei der Umsetzung werde die Digitalisierung immer wichtiger, weshalb zum Beispiel Printprodukte wie das Urlaubsmagazin crossmedial verwendet werden, so Herrmann. Auch Social Media - speziell Instagram - spielt in der Kommunikation zunehmend eine größere Rolle. So führt der Tourismusverband Franken in den 16 fränkischen Tourismusgebieten InstaMeets durch. Einen ungebrochenen Trend im Nutzerverhalten stelle außerdem das Bewegtbild da. "Auf unserem YouTube-Kanal", so Herrmann, "präsentieren wir mittlerweile über 70 Videos zu verschiedenen fränkischen Reisethemen, die bereits über 500.000 Mal aufgerufen wurden."

Digitale Neuigkeiten gibt es ebenfalls bei den "Fränkischen Städten". Die insgesamt 15 Städte präsentieren sich in Kürze mit einer neuen Website. "Sie steht unter dem Motto Snackable Content", erklärt Herrmann. "Mit diesen Inhalten in kleinen Häppchen setzen die fränkischen Städte bei der Präsentation ihrer Angebote den Schwerpunkt auf Impulse und Inspiration". Bereits seit geraumer Zeit arbeiten sie mit Blogger*innen zusammen (s. Beitrag in PUBLIC MARKETING 11-12/2019).








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(yw) 10.02.2020


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