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MKG Hamburg bringt die Kultur per Videoclip nach Hause

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Das MKG Hamburg erweitert sein digitales Angebot; Foto: Marcelo Hernandez
Das MKG Hamburg erweitert sein digitales Angebot; Foto: Marcelo Hernandez

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) verstärkt unter dem Motto #culturedoesntstop seine digitalen Aktivitäten, um weiterhin mit seinen Besucher*innen in Verbindung zu bleiben. Über die bereits bestehende umfangreiche MKG Sammlung Online (mit einem iF Design Award prämiert) und zahlreiche weitere digitale Angebote hat das MKG eine neue Videoreihe auf Facebook und Instagram eingeführt. In kurzen Clips präsentieren Mitarbeiter*innen des Museums ausgewählte Objekte aus der Sammlung und aktuellen Ausstellung oder geben Einblicke in ihre Arbeit.

In einer Videobotschaft richtet sich MKG-Direktorin Tulga Beyerle an die Museumsgäste und Follower: "Zum Schutz Ihrer und unserer Gesundheit haben wir leider geschlossen. Das tut uns in der Seele weh. Aber wir machen weiter! Wir haben so viele wunderbare Geschichten zu erzählen und werden euch weiterhin in unseren Social-Media-Kanälen an unserer Arbeit teilhaben lassen. Denn auf Kultur können wir nicht verzichten. Bleibt inspiriert und vor allem gesund!" Das MKG ist neben Facebook und Instagram auf auf Twitter präsent.

Das digitale Angebot des Museums umfasst: Die aktuell über 17.000 Werke umfassende MKG Sammlung Online, die von zu Hause durchstöbert oder mit anderen geteilt werden kann. Viele Motive sind gemeinfrei, jede für jegliche kreative Weiterverwendung freigegeben, und stehen zum Herunterladen zur Verfügung. Das Museum liefert gleichzeitig Ideen und Anleitungen, was man aus den vorliegenden Bilddaten basteln kann, beispielsweise Art Deco-Fliesen, Samurai-Kühlschrankmagneten, bedruckte T-Shirts oder Frühstücksbrettchen nach dem Vorbild antiker Schminkpaletten. Mit drei Musikinstrumente-Apps kann man sich durch die Musikgeschichte hören und die Instrumente dank Detailaufnahmen aus nächster Nähe anschauen. Das Jugendstil Web-Journal "Bewegte Jahre" begleitet einen fiktiven Reporter mit originalen Fotos und Dokumente durch diese Zeit des Aufbruchs. Er begegnet realen Künstler*innen und Reformer*innen und zeichnet in seinem Reisetagebuch ein lebhaftes Bild des Jugendstils. Im Podcast "Abgestaubt" kommen Menschen verschiedenster Berufe im Museum zu Wort und erzählen aus ihrem Alltag.



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(yw) 26.03.2020


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