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Tourismusbranche fordert Nachbesserung an Coronahilfe-Notpaket

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29 Tourismus-Branchenverbände und diverse Unternehmen richten einen Appell an die Bundeskanzlerin, sowie die Bundesministerin für Justiz und Verbrauchschutz, den Bundesminister für Arbeit und Soziales, den Bundesminister für Wirtschaft und Energie und den Bundesfinanzminister. Sie fordern, Nachbesserungen am Nothilfefonds für die Reisewirtschaft vorzunehmen. Zu den Verbänden, die das Schreiben erstellten, gehören unter anderem der Deutsche Reiseverband, der Bundesverband Tourismuswirtschaft, Bayern Tourismus und Visit Berlin.

Die Tourismuswirtschaft begrüßt zwar die bisher verabschiedeten Maßnahmen der Bundesregierung. Doch müsse das bisherige Paket in vier Punkten angepasst werden:

  • Die Branche mahnt an, dass insbesondere der touristische Mittelstand zwischen 11 und 249 Mitarbeitern nicht von den Hilfsmaßnahmen ausgenommen werden darf. Die Regelungslücke, die durch die neuen Maßnahmen entstanden sei, gilt es nun dringend zu schließen.
  • Die Liquiditätshilfemaßnahmen, die mit Hilfe der KFW-Kredite erfolgen sollen, sollten auf eine staatliche Haftungsfreistellung von nahezu 100 Prozent gehoben werden. Denn häufig scheitert die Kreditvergabe an schlechten Branchenratings und der unsicheren Fortführungsaussichten der Branche und damit an der mangelnden Bereitschaft der Banken anteilig Kreditrisiken zu übernehmen, so die Branchenverbände.
  • Es sollten umgehend unbürokratische Abschlagszahlungen schon Ende März/Anfang April geleistet werden. So könnten die Auswirkungen auf die massiv angespannte Liquiditätslage abgemildert werden.
  • Laut der Branche ist es notwendig, den Barauszahlungsanspruch der Kundengelder bei gebuchten Reisen in eine Gutscheinlösung oder eine Notfonds-Lösung zu ersetzen, um Liquidität in den durch die Krise angeschlagenen Unternehmen zu halten.



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(al) 26.03.2020


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