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Bilanz

Besuche in Kultureinrichtungen steigen nach Pandemie wieder

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben in der Publikation "Kulturindikatoren auf einen Blick" Daten zu verschiedenen Institutionen des Kulturbetriebs zusammengefasst. Dabei zeigt sich, dass die Besuchszahlen in den Jahren 2022 und 2023  wieder deutlich angestiegen sind. Ausschlaggebend dafür sei vor allem das Ende der Corona-Pandemie, die durch Schließungen und Beschränkungen zu stark verringerten Besuchszahlen geführt hatte. Das Vor-Corona-Niveau von 2019 konnten die Kultureinrichtungen aber noch nicht erreichen.

Zu den untersuchten Kulturbetrieben gehören unter anderem Kinos. Diese verzeichneten 2023 95,7 Millionen Besuche – das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr. 2019 waren es allerdings noch 118,6 Millionen Besuche. In den Museen dokumentierten die Statistischen Ämter von 2021 auf 2022 einen deutlichen Anstieg um 110 Prozent. Während 2022 81,4 Millionen Museumsbesuche gezählt wurden, waren es 2021 nur 38,8 Millionen. Bei den öffentlichen und privaten Theatern ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Dort liegt der Anstieg sogar bei ganzen 300 Prozent. In der Corona-Spielzeit 2020/2021 erreichten die Theater seit Beginn der Zählung ihren historischen Tiefstwert mit drei Millionen Besuchen. In der Spielzeit 2021/2022 waren es dann schon wieder 11,6 Millionen Besuche.

Neben den Besuchszahlen haben die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder auch Kennzahlen und Indikatoren zum Kulturbetrieb in Deutschland, wie die Zahl der Erwerbstätigen in Kulturberufen, Lernenden in Musikschulen oder der Ausstattung der privaten Haushalte mit Geräten der Unterhaltungselektronik in der Publikation "Kulturindikatoren auf einen Blick" gebündelt.
 

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