ANZEIGE

Mehrere Plakate gehören zu den crossmedialen Kampagnenmaterialien (drei der Motive oben) - Fotos: Nationales Suizidpräventionsprogramm

Aufklärung

Suizidpräventionsprogramm bereitet Kampagne vor

Das Nationale Suizidpräventionsprogramm, Kassel, hat eine bundesweite Awareness-Kampagne zum Welttag der Suizidprävention am Start. Zu dem bevorstehenden Anlass am 10. September 2026 hält das Fachnetzwerk crossmediale Materialien für die Streuung bereit. Die Kampagne "Deine Geschichte ist nicht zu Ende" soll Menschen in suizidalen Krisen, Angehörige sowie die breite Öffentlichkeit erreichen. Ziel ist es, Hilfsangebote sichtbar zu machen und Menschen zum Hinschauen, Zuhören und Ansprechen zu ermutigen. Die Kampagne soll vermitteln: Suizidprävention ist möglich, und: Du bist nicht allein, Hilfe ist nah.

Die Anregung zur Kampagnenentwicklung hatten Mitarbeitende regionaler Netzwerke der Suizidprävention gegeben. Die Motive und Handreichungen entstanden in einer Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe Medien im Nationalen Suizidpräventionsprogramm mit Studierenden an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Insgesamt wirkten 23 Studentinnen an der Entwicklung mit.

Zu den Materialien gehören neben Plakat-Motiven etwa auch für Social Media konzipierte Posts, Stories und Reels, sowie Skripte für Radio-Beiträge, ein Einspieler für Podcasts und Elemente für das Medium Zeitung – wie ein Banner, Infotexte und ein Experteninterview. Die Kampagnen-Website kampagne.welttag-suizidpraevention.de stellt den Ansatz vor und bündelt die Motive und Vorlagen zum Download. Als potenzielle Nutzer:innen der Materialien sollen Redaktionen, Beratungsstellen, Kommunen, Netzwerke, Einrichtungen und weitere Interessierte die Vorlagen in eigene Aktivitäten zum Welttag der Suizidprävention einbinden können.

Emilia Gögl, Projektleiterin an der Universität Würzburg, erklärt zur Idee: "Wir wollten eine Kampagne entwickeln, die Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen erreicht — nicht nur mit einer Botschaft, sondern über die Medien, die in ihrem Alltag tatsächlich vorkommen. Deshalb ist die Kampagne bewusst crossmedial angelegt: mit Plakaten, Social-Media-Materialien, Podcast- und Radioelementen sowie Bausteinen für Printmedien."

Geplant ist zudem, dass mehrere regionale Netzwerke die Kampagnenmaterialien ausspielen, weitergeben und mit bestehenden Aktivitäten rund um den Welttag verbinden. Diese regionalen Netzwerke der Suizidprävention bringen Beratungsstellen, psychosoziale Versorgung, Selbsthilfe, kommunale Akteure, Wissenschaft, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Initiativen in einer Region zusammen.

Soeren Hauke von Lichtblick Flensburg und der Arbeitsgruppe Regionale Netzwerke im Nationalen Suizidpräventionsprogramm betont: "Eine bundesweite Kampagne wird erst dann wirksam, wenn sie vor Ort aufgegriffen wird. Regionale Netzwerke schaffen genau diese Verbindung: Sie übersetzen gemeinsame Botschaften in lokale Aktivitäten, erreichen Menschen in ihren Lebensräumen und machen Hilfen konkret auffindbar."
 

Kostenlos versorgt Sie der Public-Marketing-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!

E-Mail:

Sicherheitscode hier eintragen:

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace









Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten