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Im Rahmen der Kampagne schlüpft Money Boy sowohl in die Rolle des Mülltrenners als auch in die des Nichttrenners – Foto: Initiative „Mülltrennung wirkt“

Recyclingwirtschaft

Rapper Money Boy klärt über Müll-Mythen auf

Die Kölner Initiative „Mülltrennung wirkt“ klärt gemeinsam mit dem österreichischen Rapper Money Boy über Mythen zur Mülltrennung und zum Recyclingsystem auf. Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Trash Battle zwischen dem Mülltrenner „Recycling Man“ und „Mr. Money“, der seinen Müll nicht trennt. Money Boy, der bürgerlich Sebastian Meisinger heißt, verkörpert dabei beide Personas. In dem an ein Rap-Battle angelehnten Format räumt Money Boy als Recycling Man mit Irrtümern auf und thematisiert gleichzeitig die richtige Mülltrennung.

Mit der Kampagne will die Initiative Zweifel am Recyclingsystem ausräumen und typische Alltagsfragen beantworten. Dabei nehmen die Verantwortlichen Bezug auf eine YouGov-Umfrage aus dem Jahr 2025, der zufolge fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung an längst widerlegte Mythen zum Verpackungsrecycling in Deutschland glauben. Diesem Umstand soll die Kampagne entgegenwirken. Im Fokus steht dabei insbesondere die Gelbe Tonne. Laut der Initiative gehören rund 30 Prozent der Abfälle in Gelben Tonnen und Gelben Säcken nicht dorthin, darunter Elektrogeräte, Videokassetten und Batterien.

Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“, sagt: „Müllmythen klingen oft harmlos, können aber konkrete Folgen haben. Money Boy erreicht mit Humor, Zuspitzung und seinem eigenen Sprachstil Menschen, die wir mit klassischen Informationsformaten nicht immer erreichen – deshalb ist diese kreative Kollaboration mit Money Boy für uns ein neuer und wichtiger Weg in der Kommunikation. Dabei bleibt die fachliche Botschaft klar: Richtig getrennte Verpackungen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wertvolle Rohstoffe im Kreislauf bleiben können.“

„Mülltrennung ist lowkey eine swaggy Aktivität, die man easy in seinen Alltag integrieren kann. Es ist für unsere ganze community wichtig, Wertstoffe möglichst lange im Kreislauf zu halten und die neighborhood crispy clean zu keepen“, sagt Sebastian Meisinger aka Money Boy. Auf die Frage, warum die Kooperation mit der Initiative gut passt, erklärt er: „Im Hip-Hop wird auch viel Trash produziert und recycelt. Das war ein guter Ansatz.“

 

Video: Initiative „Mülltrennung wirkt“

 

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