
Bürger sehen positive Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern
25 Jahre nach dem Fall der Mauer bewerten die Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern die Entwicklung ihres Bundeslandes positiv. 88 Prozent meinen, dass sich Mecklenburg-Vorpommern seit der Deutschen Einheit "eher gut" oder "sehr gut" entwickelt hat. 90 Prozent sagen, dass es sich heute "sehr gut" oder "gut" in Mecklenburg-Vorpommern leben lässt. Das sind zwei Ergebnisse des aktuellen "MV-Monitors 2014". Für die Umfrage wurden im Auftrag der Landesregierung 1.000 Bürger durch das Meinungsforschungsinstitut tns emnid befragt.
Wichtigste Aufgaben: zukunftsfähige Arbeitsplätze und gute Schulen
Nach Angaben der Befragten sind die wichtigsten politischen Aufgaben "die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und guter Schulen". Beide Aufgaben werden von 92 Prozent der Bürger als "sehr wichtig" eingestuft. Auf den meisten abgefragten Aufgabenfeldern wird die Arbeit der Landesregierung mehrheitlich mit "sehr gut" bzw. "gut" bewertet. Am größten fällt die Zustimmung auf den Feldern "Tourismus" (88%), "Umwelt und Natur" (77 %), "Ausbau der erneuerbaren Energien" (76%) und "Gutes Kita-Angebot" (70 %) aus. Nur bei den Aufgabenfeldern "Für eine leistungsfähige Justiz sorgen" und "Weitere zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen" überwiegen die kritischen Stimmen - beide kommen nur auf 43 Prozent.
Positive Bewertung der Landeregierung
Insgesamt wird die Arbeit der Landesregierung von 64 Prozent positiv bewertet. Damit liegt die Landesregierung geringfügig unter ihrem Wert aus dem Jahr 2013 und gleichauf mit dem Ergebnis von 2012. "Fast zwei Drittel Zustimmung - das ist ein gutes Ergebnis für die Landesregierung. Wir freuen uns besonders darüber, dass in den Bereichen, in denen wir in dieser Wahlperiode unsere Schwerpunkte setzen, also Wirtschaft und Arbeitsplätze, Kita, Schule und Finanzen, im Vergleich zum Vorjahr sogar ein Plus zu verzeichnen ist", so Regierungssprecher Andreas Timm.
Starke regionale Verbundenheit
Die regionale Identifikation nimmt offenbar zu: Laut Umfrage geben heute mehr Bürger als 2010 an, dass sie sich in erster Linie als Mecklenburger, Vorpommer oder Mecklenburg-Vorpommer fühlen. Rückläufig ist hingegen die Zahl derer, die sich in erster Linie als Deutsche, Ostdeutsche oder Europäer fühlen. Als Europäer fühlen sich lediglich 5 Prozent.
"MV tut gut" kommt an
Auf hohe Zustimmung stößt die Landesmarketingkampagne "MV tut gut". Nach Auffassung von 89 Prozent der Befragten passt diese Botschaft zum Land. Der Strandkorb wird sogar von 90 Prozent der Mecklenburger und Vorpommern für ein passendes Werbesymbol gehalten. Die Befragten sind sich außerdem zu 100 Prozent einig, dass Naturmotive und Urlaubsattraktivität unbedingt in Werbebotschaften einfließen sollten.
Zum Image des Landes befragt, ordnen die Umfrageteilnehmer die folgenden Eigenschaften Mecklenburg-Vorpommern am stärksten zu: natürlich (97 %), ländlich (97 %), bodenständig (96 %), norddeutsch (96 %), gastfreundlich (96 %) und sympathisch (95 %).
Sämtliche Ergebnisse der Umfrage finden Interessierte hier.
Yvonne Wodzak 05.11.2014










