
Innenstadt Bochum; Quelle: Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt; Foto: Lutz Leitmann
82 Prozent der Menschen leben gerne im Ruhrgebiet
Die Identifikation mit dem Ruhrgebiet fällt – auch im Vergleich mit anderen Regionen – hoch aus: 82 Prozent der Ruhrgebietsbewohner leben gerne in ihrer Heimat, vor allem die Jüngeren im Alter von 18 bis 29 Jahren. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Studie, die von der Global Young Faculty und der Universitätsallianz Ruhr, in Auftrag gegeben wurde.
Positive Entwicklung des Ruhrgebiets
Zwei Drittel der Bewohner gaben, dass sich das Ruhrgebiet zum Vorteil entwickelt hat. Die Zunahme von Grünflächen und Natur, Verbesserungen bezüglich Umwelt und Klima sowie breitere Angebote im Kulturbereich werden als positive Veränderungen wahrgenommen. Knapp die Hälfte der Befragten ist auch der Meinung, dass das Erscheinungsbild der Region mittlerweile durch die Hochschulen geprägt wird. Etwaige zusätzliche Mittel des Landes NRW sollten nach Meinung von 66 Prozent der Befragten in Bildung und Forschung investiert werden.
Grünflächen und Erholungsorte erwünscht
Im Hinblick auf die künftige Gestaltung des Ruhrgebiets befürworten 70 Prozent seiner Bewohner die Umwandlung früherer Industrieflächen in Erholungsorte und Grünflächen. Fast die Hälfte spricht sich außerdem für eine Nutzung der Flächen als Kulturstätten aus.
Die Ergebnisse dieser Umfrage (etwa 1.000 Teilnehmer) fließen zusammen mit einem von der Global Young Faculty veranstalteten Fotowettbewerb zum Thema "Orte ihres Lebens – Orte der Wissenschaft" in einen Bildband, der Menschen im Ruhrgebiet porträtiert.
Rebekka Hans 09.02.2015










