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Ladengeschäfte punkten mit emotionalen Argumenten

Auch wenn das Smartphone als Kommunikations- und Interaktionsinstrument bereits heute eine wichtige Verbindung zwischen Händlern und Konsumenten darstellt: Das stationäre Geschäft ist nach wie vor der wichtigste Kontaktpunkt zum Kunden, so die PwC-Studie "Total Retail – Wie disruptive Faktoren den deutschen Handel herausfordern", für die 1.000 deutsche Online-Käufer, die schon mindestens einmal etwas im Internet gekauft haben, befragt wurden.

41 Prozent der Befragten gehen mindestens einmal in der Woche in einem Geschäft einkaufen. Der stationäre Handel punktet dabei mit emotionalen Argumenten: 56 Prozent der befragten Online-Käufer wollen nicht nur im Netz kaufen, sondern die Waren auch vor Ort sehen, anfassen und ausprobieren. Knapp die Hälfte der Konsumenten (49 Prozent) legt Wert darauf, Produkte sofort zu haben.

"Auch wenn Online-Händler versuchen, ihre Produkte möglichst erlebbar im Internet zu präsentieren und ihre Pakete immer schneller ausliefern, werden sie den Konsumenten kaum das unmittelbare Einkaufserlebnis wie in einem Geschäft bieten können", so die Einschätzung von Gerd Bovensiepen, Leiter des PwC-Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter in Deutschland und Europa. "Der Erlebniseinkauf in den Innenstädten und der wohnortnahe Einkauf zur täglichen Bedarfsdeckung werden daher nicht an Attraktivität und Relevanz verlieren."

Doch sollte man die Bedeutung des mobilen Einkaufens nicht unterschätzen. "Mobile Shopping macht im Vergleich zu anderen Verkaufskanälen bislang nur einen kleinen Teil des Gesamtumsatzes im Einzelhandel aus. Allerdings spielt das Smartphone eine kritische Rolle beim Einkauf vieler Konsumenten. Es hat sich in nur wenigen Jahren zu einem wichtigen Einkaufsberater entwickelt", kommentiert Bovensiepen die Studienergebnisse. Denn 38 Prozent der Verbraucher nutzen ihr Mobiltelefon oder Smartphone, um Produktinformationen zu recherchieren. 34 Prozent setzen ihr Mobilgerät dafür ein, Preise von verschiedenen Anbietern zu vergleichen. Jeder Fünfte sucht per Smartphone nach dem passenden Ladengeschäft in der Nähe.

"Konsumenten treten immer mehr über mobile Geräte mit Händlern in Kontakt. Mobile Shopping kann daher nicht unabhängig von den anderen Vertriebskanälen betrachtet werden, sondern ist Teil des gesamten, im Idealfall kanalübergreifenden Einkaufserlebnisses. Händler sind deshalb gut beraten, sich mindestens über eine ansprechende und informative App oder mobile Website zu positionieren, aber besser noch einen echten Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen, zum Beispiel über individuelle, persönliche Angebote oder Rabattcoupons", empfiehlt Bovensiepen. Details zur PwC-Studie finden Interessierte hier.

Quelle: PwC

 

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