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DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel; Foto: DAAD/Eric

Deutschland profitiert auch von kurzen Aufenthalten ausländischer Studierender

Deutschland ist ein attraktiver Studienstandort, an den es immer mehr Studierende aus der ganzen Welt zieht. Dass kommt auch dem Land zugute, wie jetzt eine aktuelle Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Bonn, belegt.

"Deutschland profitiert von dem ausgezeichneten Ruf seiner Hochschulen. Ausländische Studierende sind in mehrfacher Hinsicht eine Bereicherung für unsere Gesellschaft", sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. Dass mit den positiven langfristigen Impulsen von ausländischen Studierenden auf die deutschen Hochschulen und die Wirtschaft auch positive finanzielle Effekte verbunden sind, zeigt nun die Studie.

Demnach generieren die jährlichen Nettoinvestitionen von rund 27 Millionen Euro während der Gastaufenthalte Steigerungen der Bruttowertschöpfung um 292 Millionen Euro sowie mehr als 3.100 neue Arbeitsplätze. Wenn nur knapp zwei Prozent dieser Studierenden nach ihrem Abschluss für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach Deutschland zurückkehren, werden die öffentlichen Bildungsinvestitionen vollständig gedeckt. Dies ist angesichts der seit Jahren steigenden Zahlen von ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen eine besonders erfreuliche Botschaft. Aufgrund der Befragung von Studierenden kann davon ausgegangen werden, dass mehr als ca. ein Viertel der ausländischen Studierenden einen Verbleib in Deutschland nach Studienabschluss in Betracht zieht, bei den Studierenden, die einen Abschluss in Deutschland anstreben sind es mehr als die Hälfte.

Die Berechnungen der Studie "Ökonomische, unternehmensrelevante und hochschulbezogene Effekte der Credit Mobility ausländischer Studierender für Deutschland" beruhten auf einer soliden Informationsbasis, für die in allen Punkten eher konservative Schätzungen (geringere Rückkehrwahrscheinlichkeit, Konsumausgaben dieses Personenkreises und nachweisbare Ausgaben der öffentlichen Hand) zugrunde gelegt wurden, so der DAAD. Die entsprechend ermittelten Beträge seien als Mindesteinnahmen und -ausgaben zu betrachten.

Die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Kommission finanzierte Studie ist hier abrufbar.

 

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