ANZEIGE

Deutsche Stiftungen schätzen Kooperationen

Deutsche Stiftungen entdecken zunehmend, wie Kooperationen dabei helfen können, ihre gemeinnützigen Ziele noch besser zu verwirklichen. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in seinem Stiftungspanel, die bereits im Herbst 2014 stattfand, aber jetzt erst veröffentlicht wurde. 51,5 Prozent der befragten Stiftungen gaben an, in den 12 Monaten vor der Befragung Kooperationen eingegangen zu sein. Insbesondere operativ tätige Stiftungen nehmen hier eine Vorreiterrolle ein: Rund 70 Prozent (71,4) kooperieren, bei den fördernden Stiftungen nur ein Viertel (24,2 Prozent). Bei Stiftungen, die sowohl fördernd als auch operativ tätig sind, liegt der Anteil bei rund zwei Drittel (67,6 Prozent).

"Vielen Stiftungen ist ein eigenständiges Profil mit erkennbaren Alleinstellungsmerkmalen aus guten Gründen wichtig", sagt Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Berlin. "Dennoch können sich für Stiftungen große Vorteile ergeben, wenn sie mit anderen Akteuren zusammenarbeiten. Stiftungen, die kooperieren, wollen ihre Wirkung steigern, Synergieeffekte nutzen, ihre Kompetenzen erweitern und die öffentliche Wahrnehmung erhöhen. Und ähnlich wie im Fußball bringt Teamgeist starke Spieler noch weiter nach vorne. Wir als Verband freuen uns darüber, dass Stiftungen zunehmend kooperieren."

Der Großteil hat eine Strategie
Besonders wichtig bei Stiftungskooperationen ist eine Strategie, wie die Befragung ergab. Fast drei Viertel (73,6 Prozent) der Stiftungen, die in den letzten 12 Monaten kooperiert haben, besitzen ein definiertes Konzept, d.h. eine schriftlich oder mündlich konkretisierte Kooperationsstrategie.

Andere Stiftungen, Verbände und Vereine
Kooperiert wird überwiegend mit anderen Stiftungen (69 Prozent) sowie Verbänden und Vereinen (59,8 Prozent). Ein Drittel der Stiftungen (33,3 Prozent) arbeitet mit Universitäten zusammen, wobei größere Stiftungen mit über einer Million Euro Kapital weit häufiger einen Hochschulpartner wählen. Dies hängt möglicherweise mit der Tatsache zusammen, dass kapitalstarke Stiftungen in vielen Fällen die Wissenschaft fördern. Ein weiteres Drittel der befragten Stiftungen kooperiert mit der Wirtschaft (32,2 Prozent) und 28,2 Prozent geben Kommunen als Kooperationspartner an, was sich sicher aus der regionalen Fokussierung vieler Stiftungen ergibt

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace

















Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten