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"Für das Fachkräfteangebot in der Metropolregion Hamburg ist ein bedarfsgerechtes Wohnraumangebot ein bedeutender Erfolgsfaktor"

Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH), der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V. sowie die Metropolregion Hamburg (MRH) haben gemeinsam die "Studie 2015: Wohnraummärkte in der Metropolregion Hamburg" initiiert.

Wesentliches Motiv für die IMH war die Bedeutung des Wohnungsmarktes für die Fachkräftegewinnung und -bindung. Die wissenschaftliche Studie vom Wirtschaftsforschungsinstitut HWWI soll Transparenz über zu erwartende Entwicklungen schaffen, Handlungsbedarfe ableiten und Potenziale und Handlungsansätze aufzeigen. So ergibt sich ein differenziertes Bild für die Teilräume der Metropolregion Hamburg.

Für Hamburg und Umlandgemeinden wird eine überdurchschnittliche Entwicklung der Wohnungspreise prognostiziert, die ländlichen Gebiete in der Metropolregion Hamburg werden sich wahrscheinlich weniger dynamisch entwickeln, regionale Zentren können an Bedeutung verlieren. Laut der Studie werden sich Wohn- und Arbeitsorte tendenziell eher integrieren. Um die Funktionsfähigkeit der Wohnungsmärkte in der Metropolregion Hamburg zu unterstützen, wird angeregt, in wachsenden Gebieten eine raschere Angebotserweiterung zu ermöglichen, in schrumpfenden Gebieten auf die beschleunigte Anpassung der Wohnungsbestände hinzuwirken und die Kosten von relevanten Prozessen für Bauvorhaben zu senken.

"Für das Fachkräfteangebot in der Metropolregion Hamburg ist ein bedarfsgerechtes Wohnraumangebot ein bedeutender Erfolgsfaktor", erläutert Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorstandschef der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Er betont: "Auch für das Wohnraumangebot benötigen wir abgestimmte Strategien aller Akteure in der Metropolregion Hamburg. Integrierte Programme und nicht die Orientierung an Verwaltungsgrenzen oder isolierten Sichten sollten Politik, Wirtschaft und Verwaltung leiten, um im Wettbewerb um Fachkräfte nachhaltig attraktiv zu sein. Ich freue mich, dass für die Erarbeitung entsprechender Ansätze eine Grundlage für Wirtschaft und Staat mit der Studie gelegt ist."

Die Studie des HWWI ist eine Grundlage für die Regionalkonferenz der MRH am heutigen 2. Dezember 2015.

 

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