
Max Hollein; Foto: Gaby Gerster
Städel-Direktor Max Hollein wechselt an die Fine Arts Museums of San Francisco
Max Hollein verlässt nach über 15 Jahren die von ihm geleiteten Kunstinstitutionen Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt. Hollein wird zum 1. Juni 2016 Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco (FAMSF), der größten öffentlichen Kunstinstitution in Nordkalifornien und mit 1,6 Millionen Besuchern in 2014 das am vierthäufigsten besuchten Museums der USA.
Seine Karriere startete Hollein 1995 als Projektleiter am Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Dort stieg er 1998 zum Chief of Staff and Manager of European Relations auf. 2001 erfolgte der Wechsel nach Frankfurt als Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt sowie seit Januar 2006 Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Alle drei von ihm geleiteten Kulturinstitutionen haben sich unter seiner Leitung signifikant weiterentwickelt und zählen heute zu den erfolgreichsten Kunstinstitutionen Europas.
"Frankfurt nach über fünfzehn Jahren zu verlassen ist für mich und meine Familie eine schwere Entscheidung. Wir haben diese Stadt und deren Menschen sehr in unser Herz geschlossen. Im Grunde hätte es im Städel, in der Schirn und im Liebieghaus immer so weiter gehen können: Alle drei Häuser sind in allerbester Verfassung und können sehr positiv in die Zukunft blicken", erklärt Hollein und fügt hinzu: "Selbst wenn ich befürchte, so gut und schön kann es nirgendwo anders sein, war es doch an der Zeit, einen nächsten Schritt zu gehen und sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Die amerikanische Westküste im Allgemeinen und San Francisco im Besonderen bilden derzeit einen der interessantesten Kristallisationspunkte der kulturellen Vielfalt und der wirtschaftlichen Dynamik und die Fine Arts Museums of San Francisco stehen als großes enzyklopädisches Museum inmitten dieser beispiellosen Entwicklung, an der ich gerne aktiv teilnehmen möchte."
"Städel und Liebieghaus verlieren damit einen seiner erfolgreichsten und visionärsten Direktoren, der beide Häuser nicht zuletzt durch eine inhaltliche und räumliche Erweiterung in völlig neue Dimensionen geführt hat und deren Bildungsauftrag massiv ausbauen konnte", sagt Prof. Dr. Nikolaus Schweickart, Vorsitzende der Administration des Städel Museums.
Im vergangenen Jahr feiert das Städel Museum seinen 200. Geburtstag und startete eine umfangreiche Digitalstrategie. Mehr dazu finden Interessierte in der Titelgeschichte der Oktober-Ausgabe 2015 von Public Marketing.
Rebekka Hans 23.03.2016










