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Für ihre Reisen geben Deutsche immer mehr Geld aus; Grafik: RegioData Research

Deutsche reisen mehr und am liebsten im eigenen Land

Das beliebteste Reiseziel der Bundesbürger war 2015 Deutschland mit einem Marktanteil von fast 30 Prozent. Im Inland haben davon Bayern, Mecklenburg-V., Niedersachsen, Schleswig-H. und Baden-Württemberg als die Top-5 Destinationen am meisten profitiert. Das geht aus einer Untersuchung der RegioData Research GmbH, Wien, hervor.

Deutsche geben mehr Geld im Urlaub aus

Insgesamt haben die Deutschen 88,3 Milliarden Euro für Urlaubsreisen und Kurzurlaubsreisen (ohne Ausgaben vor Ort) im Jahr 2015 ausgegeben. Damit konnte wieder eine Steigerung der Gesamtausgaben in Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Den größten Anteil an den Ausgaben (etwa 75 %) machten jene Urlauber, die mindestens einmal im Jahr eine Urlaubsreise von fünf Tagen unternommen haben. Die restlichen 25 Prozent der Urlaubsausgaben wurden von den Kurzurlaubsreisenden (2 bis 4 Tage Urlaubsdauer) gemacht. Im Schnitt wurden pro Einwohner 1.090 Euro ausgegeben.

Reisedauer verlängert sich

2013 hat die durchschnittliche Reisedauer mit 12,2 Tagen nach einer längeren Phase des Rückgangs seinen Tiefpunkt erreicht und war langsam wieder im Begriff zu steigen. Die durchschnittliche Reisedauer in 2015 ist auf 12,5 Tage angestiegen. Dies ist laut RegioData Research auch durch die Veränderung der Gewohnheiten der Verbraucher zu erklären, denn mit der Entfernung des Reiseziels steigt oft die Anzahl der Übernachtungen vor Ort. Die Fernreisen sind weiter günstiger geworden (günstiger US Dollar, verminderte Flugkosten, gesamt günstigere Preise) und werden dementsprechend öfters in Anspruch genommen.

 

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