
Jüdischen Museums Berlin begrüßt Léontine Meijer-van Mensch; Quelle: Jüdischen Museums Berlin, Foto: Yves Sucksdorff
Léontine Meijer-van Mensch unterstützt als neue Programmdirektorin das Jüdische Museum Berlin
Léontine Meijer-van Mensch, 43, wird mit Wirkung zum 1. Februar 2017 neue Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin. Sie folgt auf Cilly Kugelmann, die seit September 2002 Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin und Stellvertreterin des Direktors ist. Kugelmann bleibt dem Haus aber erhalten. Sie wird das Museum bei der Konzeption und Gestaltung der neuen Dauerausstellung weiterhin beraten.
Meijer-van Mensch kennt das Jüdischen Museums Berlin gut. Sie war schon in den ersten Jahren des Museums Mitarbeiterin im Gründungsteam. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind partizipative Strategien in der Museumsarbeit, eine Hinwendung zu Themen der Gegenwart sowie eine Stärkung der gesellschaftlichen Rolle von Museen. "Es ist ein uraltes jüdisches Gebot, die Welt ein bisschen besser zu machen, und ich halte gerade jetzt in Deutschland die Aufgaben eines Jüdischen Museums für wichtiger denn je", sagt die gebürtige Niederländerin.
Zurzeit wirkt Léontine Meijer-van Mensch als stellvertretende Direktorin des Museums Europäischer Kulturen in Berlin. Zuvor war sie an der Amsterdamer Hochschule der Künste als Dozentin für museologische Theorie und Berufsethik tätig und hat für verschiedene Museen, darunter das Jüdische Historische Museum in Amsterdam, gearbeitet.
Im Juli dieses Jahres ist Meijer-van Mensch in das Executive Council des Internationalen Museumsrats ICOM gewählt worden.
Yvonne Wodzak 04.10.2016










