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Bürgerkampagne zahlt sich weiter aus für das neue Städel

Das in Frankfurt/Main beheimatete Städel Museum hat allen Grund sich zu freuen: In den vergangenen Monaten haben allein fünf großzügige Privatspenden 2.350.000 Euro für die Erweiterung des traditionsreichen Bürgermuseums erbracht. Ein Frankfurter Bürgerpaar hat über eineinhalb Millionen Euro für die Städel-Erweiterung gespendet und weitere maßgebliche Unterstützung für den Städelschen Museums-Verein angekündigt. Fritz Peter und Waltraud Mayer unterstützen das Haus mit 400.000 Euro und stiften darüber hinaus wichtige Werke aus ihrer Privatsammlung, darunter Arbeiten von Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke und Arno Rink, für den Sammlungsbereich Gegenwartskunst im Städel. Sowohl Josef und Pirkko Ackermann, als auch das Unternehmerehepaar Carlo und Karin Giersch beteiligen sich mit je 100.000 Euro an der großen Bürgerkampagne und übernehmen damit – wie alle oben genannten Förderer – eine Patenschaft im Erweiterungsbau. Die Graphische Sammlung des Städel Museums freut sich über eine großzügige Privatspende in Höhe von 250.000 Euro, durch die neue Präsentations- und Vermittlungsangebote für die über 100.000 Arbeiten auf Papier umfassende Sammlung ermöglicht werden und die Ausstellungsfläche der Graphischen Sammlung mit einer modernen Klimatisierung ausgestattet werden kann.

"Das ist gesellschaftliches Engagement par excellence! Mit ihren mäzenatischen Taten leisten die Förderer einen wichtigen Beitrag für das Städel Museum und damit für das Gemeinwohl, der gar nicht hoch genug gewürdigt werden kann", sagt Städel-Direktor Max Hollein (FOTO). "Es macht uns stolz zu sehen, wie wichtige Förderer unsere Arbeit über einen langen Zeitraum begleiten und nun eine so maßgebliche Unterstützung für das Projekt leisten."

Mit der im September 2009 gestarteten Bürgerkampagne für das neue Städel ist es durch eine Vielzahl von Klein- und Großspenden gelungen, einen wichtigen Teil der erforderlichen Mittel für die Erweiterung des Städel Museums zu generieren. Unter dem Leitmotiv "Frankfurt baut das neue Städel. Bauen Sie mit" werden nach wie vor zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, die zum Mitmachen motivieren.

Die Gesamtkosten des Erweiterungsbaus des Städel Museums sowie der Sanierung des Altbaus werden rund 50 Millionen Euro betragen, so das Städel. Die Finanzierung sei bereits jetzt zu über 90 Prozent gesichert.

Neben den Spenden von Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen haben sich auch die Stadt Frankfurt, die Stadt Eschborn und das Land Hessen an der Finanzierung beteiligt. Frankfurt hat gestern auf der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Sanierung des Altbaus mit zusätzlichen 3,4 Millionen Euro zu fördern.

"Das Erweiterungs- und Sanierungsprojekt des Städel", so Max Hollein, "zeugt von großer gegenseitiger Unterstützung von privater und öffentlicher Hand und macht deutlich, dass auch sehr ambitionierte Projekte durch das Zusammenwirken Vieler realisiert werden können."

Die Wieder- und Neueröffnungen der Sammlungspräsentationen im Städel Museum (www.staedelmuseum.de) beginnen am 17. November 2011 mit der Eröffnung des renovierten Gartenflügels im Altbau.

 

 

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