
24 Prozent glauben an europäischen Zusammenhalt; Foto: Auszgezeichnete Orte im Land der Ideen
Jeder Vierte vertraut auf Wir-Gefühl in Europa
Rund ein Viertel der Deutschen glaubt, dass die Länder in Europa weiterhin zusammenhalten werden – und das trotz der aktuellen Entwicklungen wie der Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union, die anhaltende Flüchtlingsdebatte und das Erstarken der rechtspopulistischen Parteien. Bei einem genaueren Blick zeigt sich, dass von den 24 Prozent vor allem Männer (29 Prozent) auf den europäischen Gemeinsinn vertrauen. Rund 20 Prozent der Frauen sind sich dessen sicher.
Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Umfrage im Rahmen des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". Die Studie wurde im Auftrag der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" und der Deutschen Bank von TNS Infratest erstellt. Im Rahmen der Untersuchung wurden 1.005 Bundesbürger ab 14 Jahren zu den Themen Gemeinschaftsgefühl, Nachbarschaft und Teamarbeit befragt.
Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto "NachbarschafftInnovation- Gemeinschaft als Erfolgsmodell" und würdigt bundesweit die 100 besten Ideen für Deutschland. So zum Beispiel das Projekt "Europäische Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Slubice", mit dem zwei Städte an der deutsch-polnischen Grenze gemeinsam ihren Standort stärken.
Dr. Martin Wilke, Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), sagt: "Kooperationen mit europäischen Partnern ins Leben zu rufen oder auszubauen, sollte für Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und gesellschaftliche Institutionen zur Selbstverständlichkeit werden. Wettbewerbe wie die 'Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen' tragen dazu bei, diesen Austausch sichtbar zu machen und stärken so das Europa-Bewusstsein in der Bevölkerung. Wie wichtig dieser Rückhalt werden kann, wissen wir spätestens seit dem Brexit."









