
Startschuss für "Apps für Deutschland"
Dieser Tage wurde der Wettbewerb "Apps für Deutschland" gestartet. Träger sind das Open Data Network, die Open Knowledge Foundation Deutschland und das Government 2.0 Netzwerk Deutschland mit Unterstützung des Branchenverbandes Bitkom, der Landesinitiative "Projekt Zukunft" von Berlin sowie der Freien Hansestadt Bremen. Gesucht und prämiert werden innovative Applikationen (Apps), die auf Datensätzen der öffentlichen Verwaltung beruhen. Das können sowohl Wetterdaten als auch Informationen über die Luftqualität oder über die Verwendung der Steuergelder sein.
"Öffentliche Daten gehören zur öffentlichen Infrastruktur eines Landes. Soweit nicht rechtliche Gründe entgegenstehen, wollen wir diese Daten in leicht zugänglicher und standardisierter Form öffentlich bereitstellen, damit neue Angebote und Dienste, Arbeitsplätze und Einkommen entstehen können. Der Apps-Wettbewerb soll beispielhaft zeigen, welche Innovationen auf Basis öffentlicher Daten möglich sind", erklärte Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich auf der 15. Messe Moderner Staat in Berlin (Schirmherr des Wettbewerbs).
Designer, Entwickler, Journalisten, Forscher und die breite Öffentlichkeit sind eingeladen, um sich aktiv an "Apps für Deutschland" zu beteiligen. Eine Sammlung erster Beispiele, auch aus dem internationalen Bereich, finden Interessierte unter www.opendata-showroom.org. Dort gibt es auch die Anmeldeformulare.
Einsendeschluss für Daten und Ideen ist der 15. Dezember 2011, Einsendeschluss für Anwendungen: 1. Februar 2012. Die Preisverleihung findet im März 2012 auf der Fachmesse CeBIT in Hannover statt.
Yvonne Wodzak 14.11.2011










