
Pforzheim positioniert sich als Kreativstandort
Die baden-württembergische Stadt Pforzheim positioniert sich als Kreativstandort. "Die 'Goldstadt' Pforzheim setzt vehement auf ihre kreativen Wurzeln und entwickelt sich aktuell zum 'Place to be' für Design-Affine", sagt Christoph Dickmanns, Direktor des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP). "Zahlreiche kreative Angebote, 5.000 in der Kreativszene der Stadt Beschäftigte, intensive Kooperationen mit der Hochschule Pforzheim und ihrer renommierten Fakultät für Gestaltung und der Aufbau hochspannender Kreativprojekte beweisen: Das ist längst kein Wunschdenken mehr."
Mehr und mehr entwickele sich die kreisfreie Stadt zum modernen Kreativstandort – forciert durch den Bereich Kreativwirtschaft des WSP. Stadt und Region arbeiten daran, kreative Potenziale auszubauen. Dabei wird auch der schöpferische Austausch mit der Öffentlichkeit gesucht.
In Kooperation mit der Hochschule Pforzheim hat der WSP einen Design-Workshop ins Leben gerufen (15. bis 18.11.) und dazu querdenkende Studierende aus internationalen Hochschulen eingeladen. Zehn Studenten der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim treffen auf zehn "Young European Talents" der Saint Martins University, Arts and Design in London sowie der Bezalel, Academy of Arts and Design in Jerusalem. Gemeinsam kreieren sie unter der Leitung von Prof. Wolfgang Henseler neue Denk- und Designansätze sowie Visionen zu Pforzheim.
Sämtliche News und Ergebnisse des kreativen Dialogs können im Blog unter http://holzgarten.designpf.com/ verfolgt werden.
Ab Sommer 2013 können Pforzheims Design-Studenten das neue Kreativzentrum nutzen, das im historischen Emma-Jaeger-Bad entsteht (s. Foto unten). Dort sollen künftig Projektarbeiten realisiert werden. Und die Öffentlichkeit kann daran teilhaben: Denn in Zukunft werden in dem Jugendstilbau aus dem Jahr 1911 Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden.

Yvonne Wodzak 15.11.2011










