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Hamburg: Ex-G+J-Sprecher Christian Merl sorgt für "freie Fahrt"

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Durch Baustellen verursachte Verkehrsprobleme verärgern nicht nur die betroffenen Autofahrer, sie beeinflussen das Image einer Stadt oder einer Region in negativer Art und Weise. Die Hansestadt Hamburg geht dieses Thema nunmehr ganz professionell an und hat Christian Merl, den früheren langjährigen PR-Manager des Medien-Konzerns Gruner + Jahr engagiert. Ab 2017 wird der gebürtige Österreicher und studierte Politologe (Uni Wien und Uni Hamburg) in der neu gegründeten Stabsstelle für Verkehrs- und Baustellen-Koordination im Großraum Hamburg für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich sein. Diese Stabsstelle ist bei der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation angesiedelt.

In der Presse-Information heißt es zu Merls Rolle: Er werde "somit die Kommunikation mit Nutzern, Anwohnern, Verbänden und Unternehmen in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation wahrnehmen. Er übernimmt damit auch die Rolle des Vermittlers und Kümmerers zwischen Betroffenen, Bauausführenden und zuständigen Behörden."

In solchen Herausforderungen kennt sich der gut vernetzte Merl bestens aus, nicht nur dank seiner Erfahrungen bei Gruner + Jahr bis 2015, sondern auch durch seine anschließende Tätigkeit als Leiter Kommunikation bei der Projekt-Gesellschaft Via Solutions Nord GmbH & Co. KG (VSN), hinter der die beiden Bauunternehmen Hochtief aus Essen und Kemma Bau aus Pinneberg sowie der holländische Finanz-Investor Dutch Infrastructure Fund stehen. Die VSN ist für den Ausbau der Autobahn A7 zwischen Hamburg und Bordesholm zuständig.



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(ps) 30.12.2016




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