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Laut der aktuellen Analyse von Post Reisen planen 66 Prozent der Deutschen, ihren Urlaub in der Bundesrepublik zu verbringen; Grafik: Post Reisen

Reiselust der Deutschen steigt, Urlaub in der Heimat bevorzugt

Auch in diesem Jahr bleiben die Deutschen reisefreudig, bilanziert die erste regionale repräsentative Umfrage, die Post Reisen im November 2016 bundesweit zum Thema "Reisen 2017" durchgeführt hat. Ermittelt wurden das Reise- und Buchungsverhalten sowie das Sicherheitsbedürfnis der 3.800 Befragten. Die Angaben wurden auf Gesamtdeutschland, verschiedene Regionen, Zielgruppen und Ortsgrößen aufgeschlüsselt.

Der Analyse zufolge planen die Deutschen, in diesem Jahr insgesamt häufiger zu verreisen als 2016. Über ein Drittel will länger im Urlaub bleiben. Das Reisebudget bleibt mehrheitlich gleich, immerhin jeder vierte Haushalt will mehr für Urlaub ausgeben. Sicherheitsbedenken spielen zwar eine Rolle bei der Reiseplanung, führen jedoch nicht zu einem generellen Verzicht auf Urlaub. Vielmehr veranlasst das gestiegene Sicherheitsbedürfnis die Bundesbürger dazu, innerhalb der Grenzen des eigenen Landes zu bleiben bzw. in nahe gelegene europäische Länder zu reisen.

"Dass die Deutschen 2017 mehr verreisen und ihren Urlaub mehrheitlich in Deutschland verbringen möchten, ist für den Tourismus hierzulande eine erfreuliche Botschaft zum neuen Jahr", sagt Joachim Wessels, Geschäftsführer Post Reisen. "Wir sehen uns auf unserem Kurs bestätigt, bei unserem Angebot vor allem auf Deutschland und seine Nachbarländer zu setzen. Dank unserer repräsentativen Analyse des Reisemarktes können wir dabei künftig noch besser auf die regionalen Kundenwünsche zugeschnittene Reiseangebote machen."

Sicherheit hat einen hohen Einfluss auf Urlaubsplanung

In der Studie wird ersichtlich, dass Terrorgefahr und politische Instabilität 2017 für einen Großteil der Befragten (65 %) einen hohen Einfluss auf das Reiseverhalten haben. Knapp die Hälfte davon will seltener ins Ausland bzw. in ausländische Großstädte fahren.

Mehrheitlich (55 %) versuchen die Deutschen demnach, im Urlaub in eine "heile Welt" abzutauchen. Bei Familien ist dieses Bedürfnis besonders stark ausgeprägt; bei Senioren spielt es eine eher untergeordnete Rolle.

Strand beliebter als Stadt

Im Durchschnitt planen die Deutschen dieses Jahr 2,9 Urlaube, darunter zwei Kurzurlaube und einen Langurlaub. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 2,6. Das durchschnittliche Urlaubsbudget pro Haushalt für 2017 liegt bei 2.771 Euro, rund ein Viertel der Befragten will mehr als im Vorjahr ausgeben, während 64% ihr Budget konstant halten wollen. Am ehesten zieht es die Deutschen an den Strand (50 %), ebenfalls hoch im Kurs stehen Städtereisen (45 %) und Wander- und Natururlaube (38 %). Populärstes Reiseziel ist Deutschland selbst: Die große Mehrheit der Befragten (66 %) plant, ihren Urlaub 2017 innerhalb der eigenen Landesgrenzen zu verbringen. Die Ziele Spanien (23 %), Italien (18 %), Österreich (17 %) und Frankreich (9 %) folgen mit deutlichem Abstand.

Für die bevorzugten Urlaubskategorien, Strandurlaub, Städtereisen sowie Wander- und Natururlaube, ergeben sich verschiedene Hauptdestinationen. Bei Strandurlaubern etwa stehen die Kanaren, die Balearen und die Ostsee hoch im Kurs. Städtereisende zieht es vor allem in Deutschlands größte Metropolen Berlin und Hamburg, auf den Plätzen drei und vier folgen München und Dresden. Begeisterte Wanderer fahren mit Vorliebe an die Mecklenburgische Seenplatte, nach Tirol und in den Schwarzwald, während Wintersport-Fans sich besonders oft für Tirol, Vorarlberg und das Salzburger Land entscheiden. Wenn die Deutschen auf Kreuzfahrten gehen, buchen sie vor allem Routen durch das Mittelmeer und die Nordsee bzw. das Nordmeer.

Strand schlägt Stadt: Die Deutschen bevorzugen es in diesem Jahr, ihren Urlaub am Meer zu verbringen; Grafik: Post Reisen

 

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