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Martina Brockmeier; Foto: Alex Schwander

Martina Brockmeier ist Vorsitzende des Wissenschaftsrates

Martina Brockmeier, Professorin für Agrarökonomin an der Universität Hohenheim, ist neue Vorsitzende des Wissenschaftsrates. Sie folgt auf den Münchner Bildungsforscher Manfred Prenzel, der das Amt seit Sommer 2014 innehatte und dessen Mitgliedschaft im Wissenschaftsrat turnusgemäß nach sechs Jahren endet.

Brockmeier ist nach der ostdeutschen Ingenieurwissenschaftlerin Dagmar Schipanski, die von 1996 bis 1998 Vorsitzende des Wissenschaftsrates war, die zweite Frau in diesem Amt. Sie gehört dem Wissenschaftsrat seit 2014 als Mitglied an und war seit 2016 bereits stellvertretende Vorsitzende seiner Wissenschaftlichen Kommission. Von 1999 bis 2009 war die gebürtige Osnabrückerin Leiterin des Instituts für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik im Thünen-Institut, Braunschweig, ehe sie an der Universität Hohenheim eine W3-Professur (Internationaler Agrarhandel und Welternährungswirtschaft) übernahm. Gremienerfahrung sammelte die Agrarwissenschaftlerin unter anderem als Fachkollegiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie als langjähriges Mitglied im Senatsausschuss Evaluierung (SAE) der Leibniz-Gemeinschaft. Seit 1999 ist sie Mitglied im GTAP Advisory Board der Purdue University (USA). Als Dekanin leitete sie die Fakultät Agrarwissenschaften der Universität Hohenheim in den Jahren 2012 bis 2014.

Der Wissenschaftsrat mit Sitz in Köln berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Zu den weiteren Aufgaben des Gremiums gehört es, zur Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der Wissenschaft in Deutschland im nationalen und europäischen Wissenschaftssystem beizutragen. Der Wissenschaftsrat ist maßgeblich an der Durchführung der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder beteiligt.

 

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