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Eurostat meldet in einem vorläufigen Bericht Milliarden Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben in der EU. Seit 2009 steigt diese Zahl kontinuierlich an; Grafik: Eurostat

Gesamtübernachtungen in der EU liegen im leichten Plus

Mehr als 2,8 Millionen Übernachtungen verzeichnete die Europäische Union (EU) schätzungsweise im Jahr 2016. Das entspricht einem Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Das sind die Ergebnisse einer frühzeitigen Schätzung aus dem Bericht von Eurostat, dem Statistischen Amt der EU mit Sitz in Luxemburg.

Insgesamt entwickelt sich die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben seit 2009 positiv. Ein Grund sieht Eurostat vor allem bei Besuchern aus dem Ausland des jeweiligen Mitgliedsstaates.

Zu den Gewinnern in diesem Bereich zählen Bulgarien (+17,9 %), die Slowakei (+16 %) und Polen (+11,8 %). Eine rückläufige Entwicklung mussten hingegen Frankreich und das Vereinigte Königreich hinnehmen. Sie verzeichneten 4,5 bzw. 4,6 Prozent weniger Übernachtungen im vergangenen Jahr. Deutschland konnte ein leichtes Plus von 2,8 Prozent melden. Der Großteil davon sind allerdings inländische Besucher (309,7 Millionen). Nur rund 80 Millionen stellen Nicht-Inländer dar, die die Bundesrepublik bereisen.

Das beliebteste Auslandsreiseziel ist Spanien. Insgesamt 294 Millionen Übernachtungen von Nicht-Inländern konnte das Land verbuchen, 160 Millionen sind inländische Gäste. Italien, Frankreich und das Vereinigte Königreich verzeichnen ähnliche Werte.

Den kompletten Bericht finden Interessierte hier.

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Anja Lüth 26.01.2017

 

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