Deutsches Schauspielhaus: Karin Beier und Peter F. Raddatz verlängern
Karin Beier, Intendantin, und Peter F. Raddatz, Kaufmännischer Geschäftsführer, verlängern ihre Verträge beim Deutschen Schauspielhaus in Hamburg um drei Jahre. Der Aufsichtsrat des Theaterhauses stimmte in seiner gestrigen Sitzung einstimmig für die Verlängerung der Kontrakte bis zum Jahr 2021.
Beier und Raddatz leiten das größte deutsche Sprechtheater seit 2013. Ihr großer Erfolg zeigt sich auch in stetig steigenden Zuschauerzahlen. Der Vertrag mit Karin Beier sieht eine Verlängerungsoption auf fünf Jahre vor, während Peter F. Raddatz die Altersgrenze erreicht.
"Karin Beier und Peter F. Raddatz haben das Schauspielhaus künstlerisch und wirtschaftlich sehr erfolgreich weiterentwickelt. Zusammen mit dem hervorragendem Ensemble haben sie das Theater zu einem lebendigen Ort des gesellschaftlichen Diskurses gemacht. Hier kann man lachen und leiden, durchblicken und durchdrehen – und immer wieder aufs Neue erkennen, was wirklich wichtig ist. Ich danke beiden für ihre hervorragende Arbeit und freue mich auf weitere spannende Jahre und Theatererlebnisse", sagt Hamburgs neuer Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda.
Peter F. Raddatz erklärt: "Das Deutsche Schauspielhaus ist wirtschaftlich solide aufgestellt und für die kommenden Jahre gut gerüstet. Das ist nicht zuletzt den Auslastungszahlen und dem anhaltenden Zuspruch des Publikums geschuldet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Schauspielhauses leisten hervorragende Arbeit, sowohl im tagtäglichen Vorstellungsbetrieb als auch auf zahlreichen Gastspielen im In- und Ausland. Insofern freue ich mich auf die Fortführung der Zusammenarbeit und schaue optimistisch den bevorstehenden Herausforderungen entgegen."
Und Karin Beier ergänzt: "Diese Vertragsverlängerung gibt uns am Deutschen Schauspielhaus neuen Rückenwind – und bestärkt mich auch darin, die eingeschlagene Richtung fortzuführen. Viele Uraufführung, mitunter auch sehr sperrige und kontroverse Themen, haben unsern Spielplan geprägt. Dass unser Programm trotzdem so viele Hamburgerinnen und Hamburger erreicht und bewegt, und auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt hat, macht mir Mut für die Zukunft. Unsere Gesellschaft braucht einen Ort für unbequeme Fragen. Und ich freue mich über die Aufgabe, diese Fragen in Deutschlands schönstem Theater weiter mit dem Publikum diskutieren zu können."
Yvonne Wodzak 01.02.2017










