
Staatsminister Klaus-Peter Murawski (vorne 3. v. l. ) mit altem und neuem LFK-Vorstand. Dr. Wolfgang Kreißig (vorne rechts) folgt auf Thomas Langheinrich (vorne 2. v.l.) als Präsident, stellvertretende Vorsitzende wird Bettina Backes (vorne links); Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg
Wolfgang Kreißig neu an der Spitze der Landesanstalt für Kommunikation
Dr. Wolfgang Kreißig wird zum 1. April neuer Präsident der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Stuttgart. Der promovierte Jurist Kreißig ist seit zehn Jahren im baden-württembergischen Staatsministerium tätig, zuletzt als Leiter des Medienreferats. Gleichzeitig bestellte Baden-Württembergs Staatsminister Klaus-Peter Murawski den neuen Gesamtvorstand der LFK.
Stellvertretende Vorsitzende wird die Rechtsanwältin Bettina Backes, die in den vergangenen zwölf Jahren bereits stellvertretendes Mitglied des Vorstands war. Als weitere neue Mitglieder des Vorstands wurden Prof. Dr. Ines Müller-Hansen und Anneke Graner sowie das langjährige Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hans-Peter Welte gewählt. Die Amtszeit des neuen LFK-Vorstands beträgt sechs Jahre und beginnt am 1. April 2017. Kreißigs Vorgänger, Thomas Langheinrich, war insgesamt zwölf Jahre im Amt.
Als wesentliche Aufgaben des neuen LFK-Vorstandes bezeichnete Murawski die Herausforderungen des konvergenten Medienzeitalters sowie die Fragestellungen, die sich in der digitalisierten Medienwelt auch im Zusammenhang mit Phänomen wie Fake News, Hatespeech oder Social Bots ergeben. „Fragen der Medienregulierung haben einen maßgeblichen Einfluss auf öffentliche Meinungsbildungsprozesse, eine konstruktive Streitkultur und letztlich auch auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Murawski.
Yvonne Wodzak 30.03.2017









