Mehrheit der Deutschen wünschen sich mehr Unabhängigkeit vom Auto
91 Prozent der Deutschen sagen, dass ihre Lebensqualität steigt, wenn sie weniger auf das Auto angewiesen wäre. Fast 80 Prozent wünschen sich eine Stadtentwicklung, die für ihre Stadt oder Gemeinde Alternativen zum Auto stärker unterstützt. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt die Umweltbewusstseinsstudie, einer repräsentativen Umfrage des Bundesumweltministeriums (BMUB) und des Umweltbundesamtes (UBA).
Laut der Studie stellt das Auto weiterhin das wichtigste Verkehrsmittel in Deutschland dar. 70 Prozent der Befragten nutzen es mehrmals in der Woche. Allerdings kann sich ein Großteil der Autofahrer vorstellen, unter bestimmten Bedingungen mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Je nach Größe des Wohnorts wären zwischen 46 und 61 Prozent der Autofahrer bereit, auf Busse und Bahnen umzusteigen.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks kommentiert die Studie folgendermaßen: "Die Menschen sind bereit, auf das Auto zu verzichten, aber sie brauchen gute Alternativen. Weniger Autos, ein leistungsfähiger und günstiger öffentlicher Nahverkehr, gute und sichere Fahrradwege – all das wünschen sich viele Menschen, weil es ihre Lebensqualität verbessert und die Umwelt schützt. Das ist eine starke und wichtige Botschaft sowohl für die Umweltpolitik als auch für die Stadtentwicklungspolitik. Sie wird uns Rückenwind geben in unserem Einsatz für die Stadt der kurzen Wege, für neue Radwege und nachhaltige Mobilität."
Die Studie zeigt zudem, dass ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. 67 Prozent der Befragten sehen Umweltschutz als Schlüssel, um gesellschaftliche Entwicklungen wie die Globalisierung bewältigen zu können. Ein Großteil der Bevölkerung ist der Meinung, dass Umweltschutz Einfluss
auf Wohlstand (58 Prozent), auf Wettbewerbsfähigkeit (51 Prozent) sowie auf neue Arbeitsplätze (48 Prozent) hat. Einen Zusammenhang zwischen Umweltschutz und Themen der sozialen Gerechtigkeit können lediglich 37 Prozent erkennen.
“Saubere Luft und mehr Grün in der Stadt – das geht nur mit mehr Bussen und Bahnen und mit weniger Autos. Der öffentliche Personennahverkehr ist das Rückgrat der Stadtmobilität. Er muss aber gestärkt werden und vor allem ausreichend finanziert sein. Wenn wir umweltschädliche Subventionen endlich abbauen und mehr Gelder für den ÖPNV bereitstellen, gelingt das auch", UBA -Präsidentin Maria Krautzberger. Die umweltschädlichen Subventionen des Verkehrssektors belaufen sich laut Berechnungen des UBA derzeit auf mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr.
Ein weiteres Ergebnis der Studie lautet, dass gerade in sozial benachteiligten Quartieren die Umweltbelastungen besonders hoch sind. 40 Prozent der Befragten mit kleinem Einkommen fühlen sich durch Lärm besonders belastet, aber nur 27 Prozent der Befragten mit hohen Einkommen. Nahezu das gleiche Bild beim Thema Luftverschmutzung: Sozialbenachteiligte fühlen sich deutlich stärker belastet (45 Prozent) als Besserverdiener (28 Prozent).
Laut der Studie stellt das Auto weiterhin das wichtigste Verkehrsmittel in Deutschland dar. 70 Prozent der Befragten nutzen es mehrmals in der Woche. Allerdings kann sich ein Großteil der Autofahrer vorstellen, unter bestimmten Bedingungen mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Je nach Größe des Wohnorts wären zwischen 46 und 61 Prozent der Autofahrer bereit, auf Busse und Bahnen umzusteigen.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks kommentiert die Studie folgendermaßen: "Die Menschen sind bereit, auf das Auto zu verzichten, aber sie brauchen gute Alternativen. Weniger Autos, ein leistungsfähiger und günstiger öffentlicher Nahverkehr, gute und sichere Fahrradwege – all das wünschen sich viele Menschen, weil es ihre Lebensqualität verbessert und die Umwelt schützt. Das ist eine starke und wichtige Botschaft sowohl für die Umweltpolitik als auch für die Stadtentwicklungspolitik. Sie wird uns Rückenwind geben in unserem Einsatz für die Stadt der kurzen Wege, für neue Radwege und nachhaltige Mobilität."
Die Studie zeigt zudem, dass ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. 67 Prozent der Befragten sehen Umweltschutz als Schlüssel, um gesellschaftliche Entwicklungen wie die Globalisierung bewältigen zu können. Ein Großteil der Bevölkerung ist der Meinung, dass Umweltschutz Einfluss
auf Wohlstand (58 Prozent), auf Wettbewerbsfähigkeit (51 Prozent) sowie auf neue Arbeitsplätze (48 Prozent) hat. Einen Zusammenhang zwischen Umweltschutz und Themen der sozialen Gerechtigkeit können lediglich 37 Prozent erkennen.
“Saubere Luft und mehr Grün in der Stadt – das geht nur mit mehr Bussen und Bahnen und mit weniger Autos. Der öffentliche Personennahverkehr ist das Rückgrat der Stadtmobilität. Er muss aber gestärkt werden und vor allem ausreichend finanziert sein. Wenn wir umweltschädliche Subventionen endlich abbauen und mehr Gelder für den ÖPNV bereitstellen, gelingt das auch", UBA -Präsidentin Maria Krautzberger. Die umweltschädlichen Subventionen des Verkehrssektors belaufen sich laut Berechnungen des UBA derzeit auf mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr.
Ein weiteres Ergebnis der Studie lautet, dass gerade in sozial benachteiligten Quartieren die Umweltbelastungen besonders hoch sind. 40 Prozent der Befragten mit kleinem Einkommen fühlen sich durch Lärm besonders belastet, aber nur 27 Prozent der Befragten mit hohen Einkommen. Nahezu das gleiche Bild beim Thema Luftverschmutzung: Sozialbenachteiligte fühlen sich deutlich stärker belastet (45 Prozent) als Besserverdiener (28 Prozent).
Marcel Kodura 13.04.2017









