
Andrea Funck übernimmt im Herbst den Direktorposten; © Andrea Funck
Andrea Funck an der Spitze des Doerner Instituts der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Andrea Funck, 41, wird mit Wirkung zum 1. Oktober neue Direktorin des Doerner Institutes in München und folgt damit auf Professor Dr. Andreas Burmester. Das Doerner Institut ist seit 1946 Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.Es betreut sämtliche Kunst-Bestände der Pinakotheken samt ihrer Staatsgalerien und Zweigmuseen und verantwortet deren Konservierung und ihre kunsttechnologische Erforschung. Ferner wirkt das Institut an der Entwicklung von physikalisch-chemischen Methoden zur Untersuchung von Kunstobjekten mit.
Funck studierte nach einer Lehre zur Holzbildhauerin an der Technischen Hochschule Köln Restaurierung. Es folgten drei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektsteuerin am Deutschen Museum in München und ein berufsbegleitendes Studium als Kulturmanagerin in Ludwigsburg. Ab 2010 war sie Leiterin der Restaurierungswerkstätten am Landesmuseum Württemberg in Stuttgart, parallel dazu promovierte sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Technischen Universität München.
Das Spektrum ihrer beruflichen Erfahrungen reicht von Konzeption und Planung für Restaurierungswerkstätten über Depotplanung und -einrichtung sowie dem Management von musealen Objektumzügen bis zur Arbeit an Sonder- und Dauerausstellungen. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte werden in der Weiterführung ihres Dissertationsthemas "Restaurierung als Vermittlungsthema in Museen", in der Präventiven Konservierung sowie Ausstellungsplanung und -technik liegen.
Yvonne Wodzak 01.06.2017









