E-Bikes gewinnen weiter an Relevanz im städtischen Verkehr
Die Bedeutung des E-Bikes hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend gewandelt, weg vom Trendprodukt hin zu einer echten Alternative zum Auto. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Digitalverbands Bitkom, bei der 1.013 Bürger ab 14 Jahren befragt wurden. Demnach findet die Mehrheit der Deutschen, dass Elektrofahrräder nicht nur praktisch, sondern auch gesundheitsfördernd und umweltfreundlich sind.
Rund drei Viertel der Befragten, sieht in E-Bike eine Möglichkeit für körperlich weniger fitte Menschen, aktiver zu werden. Weiterhin sagen 60 Prozent der Teilnehmer, dass diese Fortbewegungsmittel eine gute Ergänzung für Pendler ist.
In der Studie wird zudem deutlich, dass die Vorurteile gegenüber dem E-Bike nicht mehr mehrheitsfähig sind. So denkt lediglich ein Viertel der Bürger, dass Elektrofahrräder nur etwas für Faule seien, und jeder Sechste (16 Prozent) findet, dass vor allem Ältere E-Bikes nutzen. Peinlich ist das neuartige Gefährt rund elf Prozent der Studien-Teilnehmer.
Wie relevant das E-Bike mittlerweile ist, zeigen die Werte zur Art der Nutzung. So geben 72 Prozent an, Tagesausflüge zum Beispiel aufs Land mit dem Elektrofahrrad zu machen. Immerhin ein Viertel nutzt es für mehrtägige Radwanderungen. Weitere 40 Prozent setzen bei ihren sportlichen Radtouren auf elektronische Unterstützung. Auch für den normalen Alltag wird das E-Bike mittlerweile von 31 Prozent der Befragten eingesetzt.
Interesse weckt das E-Bike vor allem bei Jüngeren, so ein Teilergebnis der Analyse. Insgesamt 34 Prozent der Befragten zwischen 14 und 29 Jahren gab an, sich für einen Kauf zu interessieren. Bei den 30- bis 40-Jährigen waren sagten das mit 30 Prozent fast genauso viele. Doch auch die älteren Generationen überlegen sich, ob sie ein Elektrofahrrad gebrauchen können.









