
Diplom-Volkswirtin Ursula Heinen-Esser gehört jetzt nicht mehr dem DBE-Aufsichtsrat an; Foto: DBE
Ursula Heinen-Esser wird Geschäftsführerin der DBE
Ursula Heinen-Esser übernimmt zum 7. August die Position der kaufmännischen Geschäftsführerin bei der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) in Peine/Niedersachsen. Sie übt diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) aus.
Die Diplom-Volkswirtin war zuvor unter anderem von 2014 bis 2016 Vorsitzende der Kommission Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe. Davor arbeitete Heinen-Esser als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium (2007-2009) und im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (2009-2013).
Mit der Übernahme der DBE-Geschäftsführung hat Heinen-Esser ihr Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates der DBE mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Dieses Mandat hat nun Monika Thomas übernommen, Abteilungsleiterin für Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
Die BGE als bundeseigene Gesellschaft ist seit April 2017 verantwortlicher Betreiber für die Schachtanlage Asse II, die Schachtanlage Konrad sowie das Endlager Morsleben. Sie hat außerdem die Aufgabe, das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für insbesondere Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle umzusetzen. Bis zum Ende des Jahres 2017 werden die DBE sowie die Asse-GmbH mit der BGE verschmolzen.
Yvonne Wodzak 07.08.2017









