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Alfred Weidinger ist Direktor des Leipziger Museums der bildenden Künste

Alfred Weidinger ist seit dem 1. August neuer Direktor des Leipziger Museums der bildenden Künste. Der 56-Jährige Kunsthistoriker aus Österreich wolle der "alten und neuen" Kunst aus Leipzig einen breiten Raum bieten und die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern voranbringen.

In seiner Position am Leipziger Museums der bildenden Künste folgt Weidinger auf Hans-Werner Schmidt, der das Museum seit dem Jahr 2000 leitete und Ende April in den Ruhestand ging. Weidinger wird zunächst für sechs Jahre Leiter des Museums.

Weidinger studierte von 1985 bis 1998 Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Universität Salzburg. 1992 startete er als Kurator bei der Albertina in Wien. 2000 wurde er Vizedirektor und Prokurist der Albertina. Sieben Jahre später wurde er Vizedirektor und Prokurist des Museums Österreichische Galerie Belvedere. In der Funktion des Kurators für die Kunst der Moderne ist er zudem für die Organisation von bedeutenden Ausstellungen im In- und Ausland verantwortlich. Seit 2017 ist Weidinger Kurator für die klassische Moderne sowie Leiter des von ihm gegründeten Research Center des Belvedere. Seine Forschungsschwerpunkte sind bildende und angewandte Kunst sowie Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts. Als Museumsmanager berät er zudem international Museen.

 

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