Ex-Gauck-Sprecherin Ferdos Forudastan geht zur "Süddeutschen Zeitung"
Ferdos Forudastan, 57, vormals Sprecherin von Joachim Gauck, wird zum Jahreswechsel neue Ressortleiterin Innenpolitik bei der "Süddeutschen Zeitung". In dieser POsition folgt sie auf Heribert Prantl, der das Ressort seit rund 22 Jahre leitet. Prantl, 64, wird für die SZ ein neues Ressort "Meinung" aufbauen und bleibt Mitglied der SZ-Chefredaktion.
Forudastan arbeitete früher unter anderem als politische Korrespondentin der "Tageszeitung" (taz) und wechselte 1991 in gleicher Funktion zur "Frankfurter Rundschau" (FR). Danach war sie als freie Autorin und Moderatorin zum Beispiel für den Deutschlandfunk und den Westdeutschen Rundfunk tätig.
Zuletzt fungierte Forudastan als Sprecherin des im Frühjahr aus dem Amt geschiedenen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Sie leitete im Bundespräsidialamt von September 2012 bis März 2017 die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Für ihre journalistische Arbeit wurde Forudastan unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Siebenpfeiffer-Preis ausgezeichnet.
Yvonne Wodzak 26.10.2017









