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Dr. Jürgen Lillteicher leitet künftig das AlliiertenMuseum

Dr. Jürgen Lillteicher, 49, wird neuer Leiter des Berliner AlliiertenMuseum. Die Mitglieder des Trägervereins des Museums haben sich einstimmig für den Historiker entschieden. Sein neues Amt wird er am 1. März antreten. Die Neubesetzung war notwendig geworden, nachdem die bisherige Museumsleiterin, Gundula Bavendamm, an die Spitze der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung gewechselt war.

Lillteicher fungiert seit 2007 als Leiter des Willy-Brandt-Hauses Lübeck, das zur Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung gehört, die vom Bund getragen wird. Das AlliiertenMuseum wird zu 100 Prozent aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, finanziert. Für den geplanten Umzug des Museums an den ehemaligen Flughafen Tempelhof stellt der Bund insgesamt bis zu 27,1 Millionen Euro bereit.

"Mit dem neuen Standort in Tempelhof werden Jürgen Lillteicher und sein Team ein weiteres Museums-Highlight im Herzen der Bundeshauptstadt etablieren, das sich auch der widersprüchlichen Geschichte des ehemaligen Flughafengebäudes stellt. Ich bin mir sicher, dass hier eine umfassende, weit über Berlin hinaus wirkende Würdigung der alliierten Streitkräfte sichtbar werden wird, denen West-Berlin in Zeiten des Kalten Krieges seine Freiheit verdankte", so Grütters.

 

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