
Philipp Stanehl: von der Kulturstiftung Landkreis Osterholz zur Kunsthalle Karlsruhe; Foto: Rüdiger Lubricht
Philipp Stanehl neuer Kaufmännischer GF der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe
Philipp Stanehl wird mit Wirkung zum 1. Januar neuer Kaufmännischer Geschäftsführer der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Eine vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg einberufene Findungskommission hat sich für den 32-Jährigen entschieden. Die Stelle war deutschlandweit ausgeschrieben. Die Position des Kaufmännischen Geschäftsführers der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe ist mit einem Sitz im Vorstand des Landesbetriebs verbunden. Direktorin der Kunsthalle ist Prof. Dr. Pia Müller-Tamm.
Stanehl wirkt aktuell noch als Kaufmännischer Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands in der Kulturstiftung Landkreis Osterholz. Dort betreut er in der Künstlerkolonie Worpswede das denkmalgeschützte Hoetger-Ensemble mit dem Museum Große Kunstschau. Der ausgebildete Bankkaufmann hat in Münster Betriebswirtschaftslehre und in Bremen Kulturmanagement studiert. Er sammelte Berufserfahrung unter anderem bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin sowie in der Stiftung Museum Kunstpalast in Düsseldorf und war in einer Unternehmensberatung insbesondere für Projekte in Museen und der öffentlichen Verwaltung tätig.
In Karlsruhe folgt Stanehl auf Otmar Böhmer, der im April an das Kunstmuseum Wolfsburg gewechselt ist.
"Die Kunsthalle gehört mit ihrer hochrangigen Sammlung und einer erstklassigen Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeit zu den großen Kunstmuseen in Deutschland", sagt Stanehl. "Das Museum hat große Zukunftsaufgaben vor sich: Hier ist vor allem die komplexe Aufgabe der baulichen Sanierung und Erweiterung zu nennen, die zeitnah voranzutreiben ist. Darüber hinaus begreife ich die Digitalisierung als Chance, den Wirkungsbereich des musealen Angebotes sinnvoll zu erweitern. Mein Anliegen ist es auch, neue Partner für die Kunsthalle zu gewinnen und ihre finanziellen Spielräume zu vergrößern."
Yvonne Wodzak 13.12.2017










