Reisende informieren sich verstärkt im Netz
Auch im digitalen Zeitalter hören die Bundesbürger in erster Linie auf die Empfehlungen aus dem Familen- und Freundeskreis. Satte 84 Prozent informieren sich über Freunde und Familie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope unter Mitarbeitern in deutschen Reisebüros im Auftrag der Kommunikationsagentur w&p Wilde & Partner Public Relations, München.
Doch die digitalen Medien gewinnen immer mehr an Bedeutung: 78 Prozent der Befragten geben an, dass sich die Kunden auf Informationen aus Online-Bewertungsportalen beziehen, wie zum Beispiel Holidaycheck. 74 Prozent nannten Online-Reiseportale als Hauptquelle der Kundeninformation. Das Reise- und Freizeitunternehmen TUI, Hannover, hat beispielsweise erst jüngst eigene Reise-Experten-Community eingerichtet (s. new-business.de).
Unter den klassischen Medien kann sich das Fernsehen gegenüber anderen Informationsquellen behaupten. 46 Prozent der Reiseberater zufolge orientieren sich ihre Kunden nach TV-Beiträgen, gefolgt von Berichten in Tageszeitungen und Magazinen (31 Prozent). Erst dann kommt der Besuch von Reisemessen (24 Prozent).
Die Lektüre von Reisebüchern dient nach Einschätzung von 15 Prozent der Reisebüros ihren Kunden als Entscheidungshilfe. Abgeschlagen ist mit sieben Prozent das Radio als Informationsquelle für Reisende.
Yvonne Wodzak 09.02.2012









