
Aussteller investieren vor allem in die Qualität der Produktpräsentation, wie hier auf der ISM in Köln; Foto: Koelnmesse GmbH/Thomas Klerx
Messetrend 2018: Investitionen in Qualität der Auftritte
Auch in Zeiten der Digitalisierung bleibt die Präsenz auf Messen für viele Unternehmen ein wichtiger Baustein ihrer Marketingstrategie. Insbesondere im B2B-Marketing setzt die deutsche Wirtschaft weiterhin stark auf persönliche Kommunikation und reale Produktpräsentationen: Über ein Viertel (28 %) der deutschen ausstellenden Unternehmen wollen in den Jahren 2018 und 2019 mehr Geld in Messebeteiligungen im In- und Ausland investieren. 57 Prozent planen gleich hohe und nur 14 Prozent geringere Aufwendungen. Im Vergleich zum Jahr 2016 zeigt sich damit eine ähnliche Investitionsbereitschaft: 27 Prozent der Aussteller gaben damals an, mehr in ihre Messebeteiligungen investieren zu wollen.
Das ergab der AUMA MesseTrend 2018, eine Befragung von 500 repräsentativ ausgewählten Unternehmen, die vorrangig auf B2B-Messen ausstellen. Die Untersuchung führte Kantar TNS im November 2017 im Auftrag des AUMA, der Verband der deutschen Messewirtschaft mit Sitz in Berlin, durch. Im Durchschnitt wollen die Firmen demnach im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 ihre Messe-Etats für 2018 und 2019 um vier Prozent steigern. Nach Branchen unterteilt zeigt sich, dass Konsumgüteraussteller ihre Messe-Investitionen um mehr als fünf Prozent steigern wollen. Bei Investitionsgüterausstellern liegt der Zuwachs bei knapp zwei Prozent. Unternehmen, die mehr Geld für Messen ausgeben wollen, investieren vorrangig in die Qualität der Präsentationen, insbesondere in den Standbau und die Standgröße, teilte der AUMA mit. Wer weniger ausgeben will, streiche in erster Linie eine einzelne Messebeteiligung.
Die Zahl der Messebeteiligungen deutscher Unternehmen wird weitgehend stabil bleiben. In diesem und im kommenden Jahr sollen es insgesamt 8,2 Beteiligungen sein. 2016 und 2017 waren es im Durchschnitt insgesamt 8,3. Mit steigendem Umsatz wächst die Zahl der Beteiligungen erheblich: Firmen mit über 125 Mio. Euro Umsatz organisieren innerhalb von zwei Jahren im Schnitt 24 Messestände. Insgesamt haben Messen ihre führende Rolle im B2B-Marketing in den vergangenen Jahren noch ausgebaut. Gegenwärtig investieren die deutschen ausstellenden Unternehmen 48 Prozent ihrer B2B-Etats in Messen, vor zehn Jahren waren es erst rund 40 Prozent. Die gesamte Studie wird Mitte Februar 2018 in der Schriftenreihe des Instituts der Deutschen Messewirtschaft veröffentlicht.
Im vergangenen Jahr wurde auch nach dem Zielen gefragt, die sich ausstellende Unternehmen setzen. An erster Stelle stand damals die Gewinnung neuer Kunden, dicht gefolgt von der Stammkundenpflege und der Steigerung der Bekanntheit. Die ausführlicheren Meldungen zu den Jahren 2017 und 2016 lesen Sie hier.

Das ergab der AUMA MesseTrend 2018, eine Befragung von 500 repräsentativ ausgewählten Unternehmen, die vorrangig auf B2B-Messen ausstellen. Die Untersuchung führte Kantar TNS im November 2017 im Auftrag des AUMA, der Verband der deutschen Messewirtschaft mit Sitz in Berlin, durch. Im Durchschnitt wollen die Firmen demnach im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 ihre Messe-Etats für 2018 und 2019 um vier Prozent steigern. Nach Branchen unterteilt zeigt sich, dass Konsumgüteraussteller ihre Messe-Investitionen um mehr als fünf Prozent steigern wollen. Bei Investitionsgüterausstellern liegt der Zuwachs bei knapp zwei Prozent. Unternehmen, die mehr Geld für Messen ausgeben wollen, investieren vorrangig in die Qualität der Präsentationen, insbesondere in den Standbau und die Standgröße, teilte der AUMA mit. Wer weniger ausgeben will, streiche in erster Linie eine einzelne Messebeteiligung.
Die Zahl der Messebeteiligungen deutscher Unternehmen wird weitgehend stabil bleiben. In diesem und im kommenden Jahr sollen es insgesamt 8,2 Beteiligungen sein. 2016 und 2017 waren es im Durchschnitt insgesamt 8,3. Mit steigendem Umsatz wächst die Zahl der Beteiligungen erheblich: Firmen mit über 125 Mio. Euro Umsatz organisieren innerhalb von zwei Jahren im Schnitt 24 Messestände. Insgesamt haben Messen ihre führende Rolle im B2B-Marketing in den vergangenen Jahren noch ausgebaut. Gegenwärtig investieren die deutschen ausstellenden Unternehmen 48 Prozent ihrer B2B-Etats in Messen, vor zehn Jahren waren es erst rund 40 Prozent. Die gesamte Studie wird Mitte Februar 2018 in der Schriftenreihe des Instituts der Deutschen Messewirtschaft veröffentlicht.
Im vergangenen Jahr wurde auch nach dem Zielen gefragt, die sich ausstellende Unternehmen setzen. An erster Stelle stand damals die Gewinnung neuer Kunden, dicht gefolgt von der Stammkundenpflege und der Steigerung der Bekanntheit. Die ausführlicheren Meldungen zu den Jahren 2017 und 2016 lesen Sie hier.

Annika Frömel 16.01.2018









