
In der Frage, ob das klassiche Ladengeschäft verschwinden wird, sind die Unterschiede zwischen den Generationen eher gering; Foto: Comarch AG
Zukunft des Einkaufens: Alle Generationen sehen Trend ins Digitale
Die aktuelle Studie "Die Zukunft des Einkaufens" vom IT-Dienstleister Comarch und dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS beleuchtet, welche Auswirkungen das digitale Nutzerverhalten für das Einkaufsverhalten verschiedener Altersgruppen hat. Die Ergebnisse zeigen, dass die ältere Generation gar nicht so weit entfernt ist von der jüngeren. Befragt wurden europaweit mehr als 3.000 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.
Nicht verwunderlich ist, dass bei den Generationen Y und X eine besonders hohe Erwartung an die Einführung digitaler Services und mobiler Bezahlmöglichkeiten besteht. Doch auch ältere Kunden sind stark davon überzeugt, dass diese Dienste auf dem Vormarsch sind und es im Jahr 2030 weniger Ladengeschäfte als heute geben wird.
Roboter und virtuelle Verkaufsberater im Ladengeschäft kommen schon heute mancherorts zum Einsatz. Beispielsweise hat die Warenhauskette Karstadt einen Experience Store gestaltet, in dem digitale Services erprobt werden. Dass sich diese Technologien in Zukunft durchsetzen werden, erscheint den Teilnehmern der Studie realistisch: So glauben insgesamt 62 Prozent der befragten 55- bis 65-Jährigen, dass die klassischen Verkäufer bis zum Jahr 2030 durch persönliche digitale Berater ersetzt werden. Damit liegen sie knapp über dem Durchschnitt aller Umfrage-Teilnehmer.
Zudem beschäftigte sich eine Frage damit, ob das klassische Ladengeschäft vom Markt verschwinden wird. 77 Prozent der Befragten bejahten dies. Die größte Gruppe, die sich eine solche Marktentwicklung vorstellen kann, sind mit 79 Prozent die 45- bis 54-Jährigen.
Neue Zahlungsmethoden
Konsens herrscht auch über alle befragten Altersgruppen hinweg darüber, dass die meisten Geschäfte digitale Dienste für ihre Kunden anbieten werden. 87 Prozent sehen eine Digitalisierung in der Mehrheit der Ladengeschäfte. Die 35- bis 44-Jährigen sind mit 89 Prozent die stärkste Gruppe der Digitalisierungsbefürworter. Die übrigen Altersgruppen liegen nur knapp dahinter.
Ein weiterer Untersuchungsgegenstand der Studie war die Zukunft digitaler und mobiler Zahlungsmethoden, wie sie beispielsweise schon im Store von Amazon in Seattle/USA eingesetzt werden. Dass sich das Einkaufen weiter in diese Richtung entwickelt, glauben auch die Umfrage-Teilnehmer: 86 Prozent gehen davon aus, dass die klassische Registrierkasse von mobilen Geräten abgelöst werden wird.
Über die Studie
Die Studie "Die Zukunft des Einkaufens" zum aktuellen und künftigen Verhalten sowie den Erwartungen der Kunden wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt: Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Italien und Polen. Als Generation Y werden die zwischen 1980 und 2000 Geborenen bezeichnet. Diese auch Millennials genannte Gruppe stellt die erste Generation der Digital Natives, welche im Umfeld von Internet und Mobilkommunikation aufgewachsen sind (16 bis 35 Jahre). Der Begriff Generation X umschreibt die zwischen 1965 und 1980 Geborenen (36 bis 50 Jahre). Als Baby-Boomer werden die Jahrgänge von 1945 bis 1965 bezeichnet.
Den ausführlichen Beitrag mit weiteren Informationen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von PUBLIC MARKETING.
Nicht verwunderlich ist, dass bei den Generationen Y und X eine besonders hohe Erwartung an die Einführung digitaler Services und mobiler Bezahlmöglichkeiten besteht. Doch auch ältere Kunden sind stark davon überzeugt, dass diese Dienste auf dem Vormarsch sind und es im Jahr 2030 weniger Ladengeschäfte als heute geben wird.
Roboter und virtuelle Verkaufsberater im Ladengeschäft kommen schon heute mancherorts zum Einsatz. Beispielsweise hat die Warenhauskette Karstadt einen Experience Store gestaltet, in dem digitale Services erprobt werden. Dass sich diese Technologien in Zukunft durchsetzen werden, erscheint den Teilnehmern der Studie realistisch: So glauben insgesamt 62 Prozent der befragten 55- bis 65-Jährigen, dass die klassischen Verkäufer bis zum Jahr 2030 durch persönliche digitale Berater ersetzt werden. Damit liegen sie knapp über dem Durchschnitt aller Umfrage-Teilnehmer.
Zudem beschäftigte sich eine Frage damit, ob das klassische Ladengeschäft vom Markt verschwinden wird. 77 Prozent der Befragten bejahten dies. Die größte Gruppe, die sich eine solche Marktentwicklung vorstellen kann, sind mit 79 Prozent die 45- bis 54-Jährigen.
Neue Zahlungsmethoden
Konsens herrscht auch über alle befragten Altersgruppen hinweg darüber, dass die meisten Geschäfte digitale Dienste für ihre Kunden anbieten werden. 87 Prozent sehen eine Digitalisierung in der Mehrheit der Ladengeschäfte. Die 35- bis 44-Jährigen sind mit 89 Prozent die stärkste Gruppe der Digitalisierungsbefürworter. Die übrigen Altersgruppen liegen nur knapp dahinter.
Ein weiterer Untersuchungsgegenstand der Studie war die Zukunft digitaler und mobiler Zahlungsmethoden, wie sie beispielsweise schon im Store von Amazon in Seattle/USA eingesetzt werden. Dass sich das Einkaufen weiter in diese Richtung entwickelt, glauben auch die Umfrage-Teilnehmer: 86 Prozent gehen davon aus, dass die klassische Registrierkasse von mobilen Geräten abgelöst werden wird.
Über die Studie
Die Studie "Die Zukunft des Einkaufens" zum aktuellen und künftigen Verhalten sowie den Erwartungen der Kunden wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt: Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Italien und Polen. Als Generation Y werden die zwischen 1980 und 2000 Geborenen bezeichnet. Diese auch Millennials genannte Gruppe stellt die erste Generation der Digital Natives, welche im Umfeld von Internet und Mobilkommunikation aufgewachsen sind (16 bis 35 Jahre). Der Begriff Generation X umschreibt die zwischen 1965 und 1980 Geborenen (36 bis 50 Jahre). Als Baby-Boomer werden die Jahrgänge von 1945 bis 1965 bezeichnet.
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Annika Frömel 22.02.2018









