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Hessens Umweltministerin Priska Heinz; Foto: Hess. Umweltministerium / S. Feige

Hessen fördert belebte und attraktive Ortskerne

Hessens Umweltministerin Priska Hinz hat das Städtebauförderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" neu gestartet. Das Land unterstützt in diesem Jahr die Kommunen mit rund 16 Millionen Euro für Investitionen in ihre Stadt- und Ortskerne. "Innenstädte sind dann attraktiv, wenn sie belebt sind. Deshalb sollten sie nicht nur zum Einkaufen und Ausgehen geeignet sein, sondern auch zum Wohnen", sagt Hinz. Sie betont: "Mit dem Programm sorgen wir für mehr Lebensqualität und ein besseres Klima in unseren Innenstädten und Ortszentren. Das erreichen wir, indem wir Parks aufwerten, Straßen, Plätze und Dächer begrünen und Frisch- und Kaltluftschneisen durch Grünanlagen oder Höfe freihalten", betont Hinz.

Darüber hinaus sollen auch Maßnahmen gefördert werden, die gute Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Mobilität schaffen. Beispielsweise kann der Um- und Ausbau von Rad- und Fußwegen aus dem Programm gefördert werden. Auch innovative Modelle, wie zum Beispiel Shared Spaces, einem Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt oder extra breite Fußwege, die zum Aufenthalt, Spielen und Flanieren einladen, sollen in die nachhaltige Entwicklung der Zentren integriert werden.

Hessische Kommunen können sich bis zum 15. Mai 2018 für das Programm Aktive Kernbereiche bewerben. Die Förderung kann beantragt werden für Orte und Ortsteile mit über 6.000 Einwohnern sowie für Orte mit 2.000 bis 6.000 Einwohnern, sofern sie nicht über das Programm "Dorfentwicklung" gefördert werden.


 

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